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Manchester

Bahnvierer nur auf Platz 13

Der deutsche Bahnvierer fährt weiter hinterher. Der Vierer enttäuschte beim Weltcup in Manchester auf Platz 13 erneut und verbesserte sich vier Wochen nach der Ablösung von Bundestrainer Andreas Petermann nur in Nuancen.

Der Vierer mit Stefan Schäfer, Nikias Arndt (beide Cottbus), Robert Bengsch und Henning Bommel (beide Berlin) sah wieder nur das Hinterrad der Konkurrenz. Nach der Petermann-Ablösung steigerte sich das erstmals vom Cottbuser Michael Max betreute Quartett zwar um gut vier Sekunden auf 4:09,441 Min, erzielte aber die schlechteste Platzierung des Winters. Vier Wochen vor der WM in Apeldoorn ist das ehemalige deutsche Flaggschiff mehr denn je von der internationalen Spitze entfernt und die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2012 in weite Ferne gerückt. Den Sieg fuhren einmal mehr die überragenden Gastgeber in 3:57,47 ein.

Teamsprint-Welt- und Europameister Maximilian Levy musste zusammen mit Anfahrer René Enders (Erfurt) und Stefan Nimke (Schwerin) im Teamsprint-Finale Frankreich (43,534) den Vortritt lassen. In 43,715 Sekunden blieb das Trio nur knapp über dem deutschen Rekord.

Im Omnium – der Mehrkampf ist 2012 erstmals olympisch – kam Erik Mohs auf Platz 16. Besser machte es Lisa Brennauer (Durach) als Vierte. Die deutschen Verfolgerinnen kamen in Manchester nicht über Platz sieben hinaus. Großbritannien siegte in 3:19,757 Minuten und verpasste nur hauchdünn den Weltrekord. Die Disziplin feiert 2012 ebenfalls ihre Olympia-Premiere.

Radsport
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