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    Paris

    Astana-Radprofi rast betrunken in Kontrolle

    Der kasachische Radprofi Walentin Iglinski ist in Frankreich betrunken in eine Polizeikontrolle gerast. Der in Monaco lebende Astana-Fahrer wurde erwischt, als er Anfang der Woche mit knapp 100 km/h zu viel auf dem Tacho über die Autobahn 8 bei Nizza donnerte.

    Der Alkoholtest ergab den Wert von 1,28 Promille, bestätige die örtliche Gendarmerie. Auf dem Autobahnabschnitt galt ein Tempolimit von 110 Stundenkilometern, Iglinski dagegen fuhr 203 km/h. Nach Informationen des Radiosenders RTL wurde der 27-Jährige zudem bei einem Speicheltest positiv auf Kokain getestet. Der Rennstall Astana dementierte dies allerdings und teilte mit, Ergebnisse des offiziellen Blut- und Urintests seien noch nicht bekannt. Kontrolleure des Radsport-Weltverbandes hätten am Tag nach dem Vorfall ebenfalls eine Blutprobe genommen. Die Resultate würden so schnell wie möglich veröffentlicht.

    Für besonderes Interesse sorgt die Affäre, weil Iglinski bei der Polizei ausgesagt haben soll, von einer Party bei seinem Teamkollegen Alexander Winokurow gekommen zu sein. Dieser ließ über Astana zurückweisen, dass er den Abend mit Iglinski verbrachte.

    Winokurow hatte nach einem schweren Unfall bei der diesjährigen Tour de France zum zweiten Mal in seiner aktiven Laufbahn sein Karriereende verkündet. Das erste Mal hatte er sich nach einem positiven Dopingbefund im Jahr 2007 verabschiedet. Walentin Iglinski war im Gegensatz zu seinem Bruder Maxim nicht die diesjährige Tour gefahren.

    Radsport
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