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Flughafen Hahn

Wirtschaftsministerin besucht Hahn: Billig-Airlines sichern den Flughafen nicht

Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) stattete dem Flughafen Frankfurt-Hahn einen Besuch ab, um sich nach den Turbulenzen der vergangenen Tage ein Bild über die aktuelle Situation zu machen.

Hahn-Geschäftsführer Jörg Schumacher beim Besuch von Ministerin Eveline Lemke.
Hahn-Geschäftsführer Jörg Schumacher beim Besuch von Ministerin Eveline Lemke.
Foto: Thomas Torkler

Flughafen Hahn. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) stattete dem Flughafen Frankfurt-Hahn einen Besuch ab, um sich nach den Turbulenzen der vergangenen Tage ein Bild über die aktuelle Situation zu machen. Sie sprach mit Geschäftsführung und Betriebsrat.

„Sie hat gesagt, dass sie den Hahn nicht fallen lässt und auch die gesamte Region nicht verunsichern will“, zog Betriebsratsvorsitzender Thomas Dillmann ein positives Fazit. Lemke machte deutlich, sie verstehe, wie wichtig der Hahn für die Region sei: „Der Flughafen ist ein prägendes Konversions- und damit Infrastrukturprojekt. Es geht um viele Arbeitsplätze für die Menschen im Hunsrück“, sagte Lemke.

Dennoch: Ziel sei, den Flughafen schnell zu wirtschaftlicher Eigenständigkeit zu führen. Sie will deshalb „umgehend ein eigenes Gutachten in Auftrag geben“. Denn die bisherigen Wachstumsszenarien für den Hahn haben sich laut Lemke als nicht erfolgreich herausgestellt. Es zeige sich außerdem, dass die ausschließliche Ausrichtung auf Billig-Airlines den Hahn nicht dauerhaft sichere.

Von unserem Redakteur Thomas Torkler

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