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    KoblenzGutachten zu Hochmoselbrücke in Arbeit - Im Frühling erste Prognose

    Zum Bau der umstrittenen Hochmoselbrücke ist das neue, mit Spannung erwartete Gutachten in Arbeit. Es habe erste Begehungen durch Experten des beauftragten Gießener Büros gegeben, sagte eine Sprecherin des Landesbetriebs Mobilität (LBM) am Dienstag in Koblenz.

    Voraussichtlich werde es drei Monate dauern, bis das Gutachten fertig ist, das sich mit Sickerwasser auf der Eifelseite der größten Brückenbaustelle Europas beschäftigt. Bevor es in Auftrag gegeben worden war, hatte es eine hitzige Debatte um die Sicherheit der 160 Meter hohen und 1,7 Kilometer langen Brücke gegeben.

    Die Bürgerinitiative «Pro Mosel», die gegen die Brücke bei Zeltingen-Rachtig (Kreis Bernkastel) kämpft, machte indes ein nach Angaben der Initiative internes Schreiben des Landesamtes für Geologie und Bergbau an Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) vom August 2013 öffentlich. Darin kommen Bedenken an dem Vorhaben zum Ausdruck. Es heißt etwa, der gesamte westliche Moselhang sei im Gebiet des Vorhabens ein «nachgewiesenes Rutschgebiet». Beim Standort des Brückenbauwerks gebe es insbesondere auf der Westseite mit Lage auf einem Rutschhang erhebliche Risiken.

    Der Chef des Landesamtes für Geologie und Bergbau, Harald Ehses, hatte Ende Dezember betont, er könne nach derzeitigem Stand nicht bewerten, ob der Bau ein zu großes Risiko darstelle oder nicht. Vehement forderte er das hydrogeologische Gutachten, das nun in Auftrag gegeben wurde. Mitte Januar hatte der LBM dann versichert, die Brücke sei trotz des schwierigen Untergrunds sicher. Das gelte nach wie vor, sagte die LBM-Sprecherin am Dienstag.

    Hochmoselübergang

    Pro Mosel

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