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    Koblenz

    Endlich Student! „Erstis“ starten an der FH

    Knapp 500 Erstsemester nehmen am Rhein-Mosel-Campus ihr Studium auf – die meisten lernen Betriebswirtschaft.

    „Das ist schon etwas anderes als ein Schülerausweis. Endlich gehört man dazu, endlich Student.“ Strahlend hält Robin Erfurt aus Kesselheim seinen Studentenausweis in den Händen. Zusammen mit 491 anderen „Erstis“ hat für den 20-Jährigen mit der Erstsemesterbegrüßung am Montag das Studentenleben begonnen. Heute starten an der Fachhochschule (FH) in Koblenz die Vorlesungen des Sommersemesters.

    Mit großen Augen, aufgeregt und teilweise ein wenig verängstigt saßen die Studienanfänger gestern das erste Mal im Hörsaal. Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig begrüßte sie in ihrer neuen Heimat Koblenz, bevor die Studentenausweise verteilt wurden und sich im Foyer die studentischen Gruppen und Einrichtungen der FH mit Infoständen vorstellten und die wichtigsten Fragen beantworteten. Zum Beispiel wie man an Bafög oder ein Stipendium kommt, was es in der Mensa gibt oder wohin mit dem Kind, wenn Mama oder Papa in den Hörsaal müssen.

    Jetzt ist es offiziell: Jasmin Dorstert aus St. Sebastian und Robin Erfurt aus Kesselheim sind endlich Studenten. Zusammen mit knapp 500 anderen Erstsemestern hat für sie am Montag das Studium an der Fachhochschule in Koblenz begonnen.
    Jetzt ist es offiziell: Jasmin Dorstert aus St. Sebastian und Robin Erfurt aus Kesselheim sind endlich Studenten. Zusammen mit knapp 500 anderen Erstsemestern hat für sie am Montag das Studium an der Fachhochschule in Koblenz begonnen.
    Foto: Anna Lampert

    Der Studierendenausschuss Asta verteilte „Ersti“-Tüten mit allem, was der Student so braucht: Block, Stiften und eine Menge Nervennahrung in Form von Süßigkeiten.

    Die meisten Erstsemester, insgesamt 205 an der Zahl, haben sich in diesem Sommersemester im Fachbereich Betriebswirtschaft eingeschrieben. So wie Sabrina Eigen und Lea Wagenknecht. Gemeinsam schlendern die beiden jungen Frauen an den Infoständen vorbei. Sie haben sich vor ein paar Tagen in einem Studienforum im Internet kennengelernt und verabredet, um zusammen zur Erstsemesterbegrüßung zu gehen. „Ich bin richtig froh, dass ich sie getroffen habe. Jetzt bin ich nicht so allein und etwas weniger aufgeregt“, sagt die 20-jährige Sabrina.

    Vor dem Stand des „International Office“, das sich um Auslandsaufenthalte der Studenten kümmert, bleiben die beiden stehen. Sie studieren jetzt Marketing und International Business – ein Semester im Ausland ist da Pflicht. „Am liebsten würde ich nach Amerika, nach New York“, schwärmt Lea. Aber dieses Semester wird erst einmal hier studiert, in den Hörsälen auf der Karthause.

    Von unserer Redakteurin Anna Lampert

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