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    Sotschi

    Bundespräsident Gauck wünscht Glück und Erfolg

    Bundespräsident Joachim Gauck hat der deutschen Mannschaft Glück und Erfolg für die Olympischen Winterspiele in Sotschi gewünscht.

    Bundespräsident
    Joachim Gauck wünscht den Athleten aus der Ferne viel Erfolg.
    Foto: Jagadeesh Nv – DPA

    «Unser Land drückt Ihnen die Daumen, dass Sie bei den Spielen all das erreichen, was Sie sich vorgenommen haben», schrieb das Staatsoberhaupt in einem vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) veröffentlichten Brief. «Als Freunde des Sports tun Daniela Schadt und ich das natürlich auch.»

    Der Brief von Gauck traf beim Chef de Mission Michael Vesper vor der Eröffnungsfeier in Sotschi ein und kam aus Bangalore (Indien), wo er sich derzeit zum Staatsbesuch aufhält. Hochmotiviert und begleitet von großen Erwartungen seien die deutschen Sportler nach Sotschi gereist. Damit sei für sie ein Traum wahrgeworden. «Für diesen Traum haben Sie in den vergangenen Monaten und Jahren hart und unermüdlich trainiert», erklärte Gauck und wünschte «jedem und jeder Einzelnen von Ihnen das nötige Quäntchen Glück, das auch die Besten brauchen.»

    Außerdem hofft er für Athleten wie Zuschauer auf «friedliche, faire und spannende Olympische Winterspiele 2014 mit packenden Wettkämpfen, sportlichen Spitzenleistungen und unvergesslichen Begegnungen».

    Der Bundespräsident wird nicht zu den Winterspielen reisen, aber das deutsche Olympia-Team am 24. Februar bei einer Willkommensfeier in München in Empfang nehmen. «Ich freue mich darauf, Sie nach Ihrer Rückkehr begrüßen zu können», schrieb Gauck.

    Mehrere Spitzenpolitiker wie Gauck und Frankreichs Staatschef François Hollande hatten in den vergangenen Wochen mitgeteilt, nicht nach Sotschi zu fliegen. Eine offizielle Begründung gab es nicht. Allgemein wurde dies aber als Protest gegen die Menschenrechtssituation in Russland interpretiert. Zur Eröffnungsfeier am Freitag waren mehr als 40 Staats- und Regierungschefs angereist.

    Die Entscheidung des Bundespräsidenten, nicht zu den Winterspielen zu kommen, war nicht bei allen Athleten und Funktionären auf Verständnis gestoßen. So kritisierte der Skirennfahrer Felix Neureuther, dass Gauck sein Fernbleiben nie erklärt habe.

    Gauck-Brief

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