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    Kastellaunerinnen verpassen Sprung an Tabellenspitze

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    Gründe für die am Ende zu deutliche Niederlage und die schwache Torausbeute in der zweiten Hälfte gab es gleich mehrere: die Verletzung von Rückraumspielerin Sarah Schüler (24.) - sie biss zwar auf die Zähne und spielte nach einer kurzen Behandlung weiter - konnte aber nur noch einen kleinen Teil ihrer Leistungsfähigkeit abrufen; die starke und groß gewachsene Engerser Torfrau Alexandra Irmgartz, die zahlreiche Chancen vereitelte und die mehr und mehr aufkommende Verunsicherung bei den HSG-Spielerinnen, die sich den Ball hin und her spielten, ohne den Abschluss zu suchen. Und taten sie es doch, kam es teilweise schon fast wie Verzweiflung daher. Zu guter Letzt zeigten sich die Gastgeberinnen in der gut gefüllten Kastellauner Halle auch im Angriffsspiel nicht variabel genug. Vor allem im Rückraum fehlte genau die Durchschlagskraft, die der TV Engers mit der stark aufgelegten Helen Ganzer und mit Derya Akbulut an den Tag legte.

    Dabei hatte sich die erste Hälfte noch ausgeglichen gestaltet. Kastellaun stand in der Abwehr kompakt, hatte die Engerser Spitzenspielerin Akbulut im Griff, mit Eva Hack einen starken Rückhalt im Tor und zeigte sich im Angriff variabel. Mal trafen die Außen, mal die Kreisläuferin, mal war der Rückraum erfolgreich. So entwickelte sich eine ausgeglichene, aber keine hochklassige Partie. "Es gab viele Fehler auf beiden Seiten, aber das habe ich in diesem Spitzenspiel auch erwartet", sagte TV-Trainer Mario Kos.

    Doch wo es an Hochklassigkeit mangelte, war zumindest Spannung garantiert. Zunächst ging Kastellaun mit zwei Toren in Führung, dann nutzten die Gäste eine Schwächephase, um auf zwei Tore davon zu ziehen, ehe Kastellaun sich wieder heranarbeitete. Eine Nachlässigkeit im Angriff verhinderte allerdings eine Kastellauner 11:10-Führung zur Pause.

    Gestaltete sich der Beginn der zweiten Hälfte noch ausgeglichen - nach 40 Minuten stand es 13:14 - wurde die Partie mit zunehmender Spieldauer eine klare Angelegenheit. Engers nutzte die Unsicherheiten und Fehler der Kastellaunerinnen eiskalt aus und verfügte über die individuelle Klasse. "Das Ergebnis ist sicherlich zu hoch", sagte HSG-Trainer Gerald Mühlbauer. Er sah die Verletzung von Sarah Schüler als Knackpunkt in der Partie. "Meine Tochter Jana hat zwar im Rückraum gut gespielt, aber alleine konnte sie das nicht stemmen." Mühlbauer war zwar traurig, dass seine Akteurinnen das Spiel hergegeben hatten, konnte aber "damit leben".

    Von unserer Mitarbeiterin

    Sina Ternis

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