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    Berlin

    Erzbischof Müller kritisiert Aufruf zur Ökumene aus der Politik

    Der oberste Glaubenshüter der katholischen Kirche, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, hat den Einsatz prominenter Katholiken und Protestanten für ein Ende der Kirchenspaltung kritisiert. Deutsche Spitzenpolitiker täten mit Aufrufen wie «Ökumene jetzt!» so, als sei Kirche eine politische Partei, sagte er der «Rheinischen Post». Müller gilt als Erzkonservativer. Ein Gruppe von Prominenten und Politikern war im September mit dem Appell «Ökumene jetzt - ein Gott, ein Glaube, eine Kirche» hervorgetreten.

     

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