40.000
Aus unserem Archiv
Denpasar/Bali

Zahl der wilden Tiger soll verdoppelt werden

dpa

Die Zahl der wilden Tiger weltweit soll durch Schutz- und Hilfsmaßnahmen in den nächsten zwölf Jahren verdoppelt werden. Dieses Ziel setzten sich die 13 Länder, in denen es noch – vom Aussterben bedrohte – Tiger gibt, zum Abschluss einer Konferenz auf Bali in Indonesien.

Tierschützer schätzen die Zahl der Tiger in freier Wildbahn heute auf rund 3200. Die Länder wollen bei einem Tiger-Gipfel vom 15. bis 18. September in St. Petersburg einen weltweit koordinierten Plan verabschieden. Um die Lebensräume der Tiere zu schützen, seien sofort mindestens 356 Millionen Dollar nötig, meint die Umweltstiftung WWF. «Nachdem die 13 Länder gezeigt haben, dass es ihnen ernst ist mit dem Tigerschutz, hängt der Erfolg des weltweiten Plans von der Finanzierung durch die internationale Gemeinschaft und die Tiger-Länder selbst ab», sagte Michael Baltzer, Chef des internationalen WWF-Tigerprogramms.

Die Länder einigten sich darauf, die Lebensräume der Wildkatzen über Landesgrenzen hinweg zu sichern, eine gesunde Zahl an Beutetieren für die Tiger zu erhalten und vor allem Wilderer stärker zu verfolgen, die heute zur größten Bedrohung geworden sind. Quacksalber schreiben Tigerknochen und anderen Teilen fälschlicherweise heilsame Wirkung zu. Vor 50 Jahren gab es in Asien noch mehr als 50 000 Tiger. Heute leben sie noch vereinzelt in Bangladesch, Bhutan, China, Indien, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Birma, Nepal, Russland, Thailand und Vietnam.

www.wwf.de/tiger

Wissenschaft
Meistgelesene Artikel
Anzeige
epaper-startseite
Anzeige
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
  • Lokalticker
  • Regionalsport
  • Newsticker
Das Wetter in der Region
Samstag

16°C - 29°C
Sonntag

16°C - 29°C
Montag

17°C - 29°C
Dienstag

17°C - 29°C

Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

UMFRAGE
Wie entsorgen Sie Ihren Elektroschrott?

Ab Mittwoch, 15. August, dürfen Haushaltsgegenstände mit elektrischen Bestandteilen nicht mehr über die Restmülltonne entsorgt werden. Blinkende Schuhe, Badezimmerschränke mit eingebauten Lampen und beheizbare Handschuhe müssen dann als Elektroschrott gesondert entsorgt werden. Das gibt eine neue Gesetzesänderung vor. Wie haben Sie bisher Ihren Elektroschrott entsorgt?

Anzeige
Wirtschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz
Event-Kalender
Veranstaltungstipps

Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!