40.000
  • Startseite
  • » Nachrichten
  • » Wirtschaft
  • » Volkswagen besteht auf Suzuki-Anteilen
  • Aus unserem Archiv
    Wolfsburg

    Volkswagen besteht auf Suzuki-Anteilen

    Ungeachtet des sich weiter verschärfenden Streits mit dem japanischen Partner Suzuki will Europas größter Autobauer Volkswagen an seiner 20-Prozent-Beteiligung festhalten. Das betonte VW am Montag in Wolfsburg ausdrücklich.

    Suzuki
    Der japanische Kleinwagenbauer Suzuki will seinenGroßaktionär Volkswagen um jeden Preis loswerden.
    Foto: Armin Weigel - DPA

    Zu den Einzelheiten der Auseinandersetzung - beide Seiten werfen sich gegenseitig Vertragsbruch vor - äußerte der Autobauer sich nicht. «Die Diskussion zwischen beiden Parteien wird ausschließlich intern geführt», teilte das Unternehmen mit. Daher werde Volkswagen alle weiteren Spekulationen nicht kommentieren.

    Der Konflikt war zuvor durch einen Bericht nochmals angefeuert worden, wonach Suzuki mit der Anrufung eines Schiedgerichts gedroht habe. Aus Sicht von Suzuki müsse sich VW einem solchen Urteilsspruch unterwerfen und gegebenenfalls seine Anteile verkaufen, schrieb das «Handelsblatt». Das sei im Kooperationsvertrag vereinbart. Volkswagen sieht dagegen keine rechtliche Handhabe, durch die Wolfsburg gezwungen werden könnte, die Ende 2009 für gut 1,7 Milliarden Euro erworbenen Anteile zu verkaufen.

    Der japanische Kleinwagenspezialist will mit aller Macht eine Auflösung der Partnerschaft erreichen. Aus Sicht von VW könnte das nach Einschätzung von Experten aber Konkurrenten in die Hände spielen. Der Erfolg mit günstigen Kleinwagen auf dem Weltmarkt gilt als ein Schlüsselfaktor für eine vordere Position in der globalen Autowelt. Suzuki nimmt vor allem auf dem aufstrebenden indischen Automarkt mit der Tochter Suzuki-Maruti eine führende Stellung ein.

    Suzuki hatte kritisiert, nicht den erhofften Zugang zu Technologien von VW erhalten zu haben. Die Japaner fühlten sich stattdessen vereinnahmt von dem größeren Konzern in Wolfsburg. VW hatte sich verärgert gezeigt, dass Suzuki Dieselmotoren bei einem Konkurrenten - angeblich Fiat - bestellt haben soll. VW hatte von er Stärke der Japaner bei Kleinwagen profitieren wollen.

    Wirtschaft
    Meistgelesene Artikel
    Anzeige
    Ihre Fragen, Hinweise oder Kritik

    Onlinerin vom Dienst
    Regina Theunissen
    0261/892267 oder 0170/6322020
    Kontakt per Mail
    Fragen zum Abo: 0261/98362000

     

    epaper-startseite
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige
    Das Wetter in der Region
    Sonntag

    8°C - 14°C
    Montag

    10°C - 14°C
    Dienstag

    10°C - 15°C
    Mittwoch

    10°C - 17°C

    Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

    Anzeige
    Event-Kalender
    Veranstaltungstipps

    Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!