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    Berlin

    Unterhaltungselektronik-Branche setzt auf Trendwende durch Messe

    Mit neuen hochauflösenden und vernetzten Geräten stemmt sich die Unterhaltungselektronikbranche von nächster Woche an auf der Messe IFA gegen den Umsatzeinbruch besonders bei Fernsehgeräten. «Die IFA wird die Trendwende einleiten».

    IFA
    Die Branche hofft vor allem, dass mehr Menschen in Deutschland ihre Fernseher mit dem Internet verbinden.
    Foto: Rainer Jensen - DPA

    Dies kündigte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik gfu, am Donnerstag in Berlin an.

    Auf der Funkausstellung (IFA) präsentieren vom 6. bis 9. September mehr als 1400 Aussteller ihre Neuheiten, darunter auch Hausgeräte. Mehr als 240 000 Besucher werden in den Berliner Messehallen erwartet.

    Im ersten Halbjahr hatte die Branche in Deutschland ein Minus von drei Prozent verkraften müssen. Der Fernseher-Markt brach um ein Viertel ein - kräftiger als erwartet, nachdem 2012 die Fußball-EM und die Abschaltung des analogen Signals für ein starkes erstes Halbjahr gesorgt hatten. Kamp erwartet, dass sich der Markt insgesamt dreht und im Gesamtjahr um 1,3 Prozent auf 28,1 Milliarden Euro wächst.

    Die Branche hofft vor allem, dass mehr Menschen in Deutschland ihre Fernseher mit dem Internet verbinden. Sie hat eine Kampagne ins Leben gerufen, um das Smart-TV bekannter zu machen. Präsentiert werden auf der IFA auch Fernseher mit besonders hoher Auflösung, Ultra-HD genannt.

    Dreidimensionales Fernsehen spielt dagegen nur eine untergeordnete Rolle. «Das ist nichts, was abendfüllend ist», sagte Kamp auf Nachfrage. «Keiner sitzt dreieinhalb bis vier Stunden mit einer Brille davor.» Die gfu gehe aber davon aus, in diesem Jahr drei Millionen 3D-fähige Fernseher zu verkaufen.

    Im Bühnenprogramm der IFA stehen Künstler wie Helge Schneider, Unheilig und Heino. Messebesucher müssen sich auf höhere Eintrittspreise einstellen. An der Tageskasse kostet die Karte 17 Euro statt 15 Euro im Vorjahr, im Vorverkauf 12 statt 11 Euro.

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