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    Berlin

    Stiftung Warentest: «Werden kein Finanz-TÜV sein»

    Die Stiftung Warentest will die vom Bund zugesagten zusätzlichen 1,5 Millionen Euro im Jahr zum Ausbau ihrer angestammten Geldanlage-Bewertungen nutzen.

    Stiftung Warentest
    «Ein Finanz-TÜV, der Produkte zulassen und aus dem Verkehr ziehen kann, werden wir weiterhin nicht sein», sagte Stiftungs-Vorstand Hubertus Primus.
    Foto: Jens Büttner/Archiv - DPA

    «Ein Finanz-TÜV, der Produkte zulassen und aus dem Verkehr ziehen kann, werden wir weiterhin nicht sein», sagte Stiftungs-Vorstand Hubertus Primus. «Wir können mehr testen, Untersuchungen ausweiten, mehr in die Tiefe gehen, Frequenzen von Tests erhöhen.» Auftragsforschung solle es nicht geben. «Wir werden souverän entscheiden, was wir machen.»

    Die schwarz-gelbe Koalition will die Stiftung von 2013 an mit 1,5 Millionen Euro mehr ausstatten, um den Verbraucherschutz bei Finanzprodukten zu stärken. Derzeit erhält sie 3,5 Millionen Euro im Jahr vom Bundesverbraucherministerium. Dies soll ein Ausgleich dafür sein, dass ihre «Test»- und «Finanztest»-Publikationen auf Werbeanzeigen verzichten. Das Stiftungskapital wurde zudem kürzlich um 50 Millionen auf 75 Millionen Euro aufgestockt.

    Ein Schwerpunkt der erweiterten Aktivitäten soll sein, die Umsetzung der «Beipackzettel» für Finanzprodukte zu untersuchen, wie Primus sagte. Zudem könnten Geldanlagen nach Kategorien eingestuft werden wie «geeignet zur Altersvorsorge» oder «nur für spekulative Anleger». Es seien aber keine neuen Siegel geplant. «Wir bleiben bei unseren Qualitätsurteilen.» Mit der Bewertung von Finanzprodukten sind derzeit 56 Mitarbeiter befasst, das Jahresbudget dafür liegt bei rund zehn Millionen Euro.

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