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    Salzgitter bleibt in den roten Zahlen

    Die eingetrübten Perspektiven für die Stahlmärkte und der anhaltende Preisdruck machen dem zweitgrößten deutschen Hersteller Salzgitter weiter zu schaffen. Die Finanzkrise belastet das Konjunkturklima.

    Salzgitter AG
    Messestand der Salzgitter AG, Deutschlands zweitgrößter Stahlproduzent
    Foto: Julian Stratenschulte - DPA

    Salzgitter kommt nicht aus den roten Zahlen. Auch im zweiten Quartal 2012 stand unter dem Strich ein Minus von 7 Millionen Euro, teilte der Stahlhersteller am Dienstag mit. Vor einem Jahr hatte der Konzern noch knapp 50 Millionen Euro verdient. Er erwirtschaftete im zweiten Quartal einen Betriebsergebnis von plus 1,7 Millionen Euro, nach plus 73,7 Millionen vor einem Jahr und einem Minus von fast 20 Millionen Euro im ersten Quartal. Für die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres verbuchte der Konzern einen Verlust von 22,5 Millionen Euro (1. Halbjahr 2011: plus 93,7 Mio Euro). Der Umsatz stieg in dieser Zeit um rund 600 Millionen auf 5,3 Milliarden Euro.

    «Nach einer Aufschwungphase zu Jahresbeginn war die Ordertätigkeit vieler Abnehmer von Stahlprodukten während des zweiten Quartals äußerst zurückhaltend», teilte der Konzern mit. Die konjunkturelle Stimmung in Deutschland sei schlechter als es die tatsächliche Auftragslage vieler stahlverarbeitender Branchen rechtfertige. Die Schuldenkrise in mehreren Euroländern belaste das Klima weiter massiv, so dass Prognosen von großen Unsicherheiten geprägt seien.

    Das Management bestätigte jedoch seine Prognose, wonach Salzgitter in diesem Jahr den Umsatz mindestens stabil halten und einen Gewinn erzielen will. Er werde vor Steuern «im unteren bis mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich» liegen. Die Euro-Krise hinterlässt auch in den Bilanzen der Konkurrenten Spuren. Der Konkurrent und deutsche Stahlprimus ThyssenKrupp geht für den europäischen Markt von einem Rückgang der Stahlnachfrage um etwa fünf Prozent aus.

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