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New York

Honda startet neuen Rückruf: Probleme mit Bremsen

Die Pannenserie beim zweitgrößten japanischen Autohersteller Honda setzt sich fort: Nach Airbags und Fensterhebern machen nun die Bremsen Probleme. Honda beorderte am Dienstag in den USA insgesamt 412 000 Odyssey-Minivans und Element-Geländewagen in die Werkstätten.

Honda mit neuem Rückruf
Nach Airbags und Fensterhebern machen bei manchen Honda-Modellen nun die Bremsen Probleme.

Im Bremssystem kann sich Luft ansammeln. Das führt dazu, dass das Bremspedal schlechter anspricht oder der Fahrer kräftiger zutreten muss, um anzuhalten. Betroffen sind die Modelljahre 2007 und 2008. Nach Angaben von Honda ist ein falsch eingebautes Bauteil im elektronischen Stabilitätssystem Schuld an der Misere. Das Problem trete schleichend auf über Monate oder gar Jahre. Ob auch Autos in anderen Ländern unter dem Fehler leiden, blieb zunächst offen.

Honda musste in diesem Jahr bereits knapp eine Million Wagen weltweit zurückrufen. Bei der einen Hälfte der Autos drohen herumfliegende Teile des Airbags die Insassen zu verletzen oder gar zu töten. Bei der anderen Hälfte kann es zu gefährlichen Kurzschlüssen an den Fensterhebern kommen. Zwei Menschen sollen durch die Defekte bereits gestorben sein.

Schwer belastet wird auch Toyota: Der Branchenprimus ruft weltweit 8,5 Millionen Autos wegen klemmender Gaspedale, rutschender Fußmatten oder kurzzeitig aussetzender Bremsen zurück. Die US-Behörden bringen mittlerweile 52 Tote mit der Pannenserie in Verbindung.

Sowohl bei den Rückrufen von Honda, als auch bei denen von Toyota ist es der wichtige US-Markt, der besonders betroffen ist. Die japanischen Hersteller gehören hier zu den fünf größten Anbietern. Honda konnte zuletzt von Toyotas Schwäche profitieren und den Abstand zum größeren Rivalen verringern. Toyota rutschte im Februar auf 100 000 verkaufte Autos ab, Honda legte auf knapp 81 000 zu.

Wirtschaft
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