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Hochtief will weitere Arbeitsplätze abbauen

Der Baukonzern Hochtief will weitere Arbeitsplätze in seinem Europageschäft abbauen. Der Konzern wolle in der Sparte Solutions flexibler, schlanker und damit wettbewerbsfähiger werden, und müsse deshalb seine «Strukturen reduzieren», sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag der Nachrichtenagentur dpa.

Hochtief
Der Abbau betrifft wohl überwiegend Deutschland, wo rund 5000 der 9000 Solutions-Mitarbeiter beschäftigt sind.
Foto: Caroline Seidel – DPA

Eine genaue Zahl nannte er nicht. In Hochtief nahestehenden Kreisen hieß es jedoch, es gehe um eine «hohe dreistellige Zahl» an Arbeitsplätzen.

Zuvor hatte die «Wirtschaftswoche» berichtet, Konzernchef Marcelino Fernandez wolle mindestens 800 Stellen bei der Tochter Hochtief Solutions streichen. Im schlimmsten Falle könnten sogar bis zu 2000 Stellen wegfallen. Das Unternehmen wolle aber möglichst auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten, meldete das Blatt unter Berufung auf eine E-Mail des Solutions-Vorstandes Nikolaus Graf von Matuschka an die Mitarbeiter.

Überwiegend betreffe der Abbau Deutschland, wo rund 5000 der 9000 Solutions-Mitarbeiter beschäftigt seien. Die Firmensparte habe in den vergangenen Jahren nicht mehr ihre Kapitalkosten verdienen können, hieß es zur Begründung.

Der Unternehmenssprecher betonte, das Unternehmen suche einvernehmliche Lösungen mit den Beschäftigen. Diese Gespräche stünden noch ganz am Anfang.

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