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Essen

Hochtief setzt aufs Ausland

dpa

Der größte deutsche Baukonzern Hochtief setzt angesichts eines weiter zurückgehenden Geschäfts im Heimatmarkt vor allem aufs Ausland. «Eine nachhaltige Belebung der Baunachfrage in Deutschland ist mittelfristig nicht zu erwarten», heißt es in einem vorgelegten Zwischenbericht.

Hochtief
Der Konzerngewinn bei Hochtief stieg im zweiten Jahresviertel von 47,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 54,1 Millionen Euro.

Während die Auftragseingänge in Deutschland weiter zurückgingen, florierten die Geschäfte des Unternehmens vor allem in Australien und Asien. Bereits heute erwirtschaftet das Unternehmen den ganz überwiegenden Teil seines Umsatzes im Ausland.

In Deutschland habe sich der Umsatz auch im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres weiter reduziert und damit unter den Erwartungen gelegen, hieß es. Nähere Angaben dazu machte das Unternehmen nicht. Im Unternehmensbereich Hochtief Europe, zu dem auch das deutsche Geschäft gehört, waren die Auftragseingänge im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres von 1,566 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 451 Millionen Euro kräftig zurückgegangen.

Weltweit konnte der Konzern seinen Auftragseingang im gleichen Zeitraum von 5,725 Milliarden Euro auf 9,47 Milliarden Euro erhöhen. Der Konzerngewinn stieg im zweiten Quartal auf 54,1 (Vorjahr: 47,7) Millionen Euro. Vor Steuern blieben 181 Millionen Euro, nach 166,8 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz kletterte auf 5,078 (Vorjahr: 4,771) Milliarden Euro. Zum Zuwachs beigetragen haben vor allem die weiterhin guten Geschäfte in Australien und Asien.

Das Unternehmen kündigte in Deutschland eine weitere Anpassung der Kapazitäten sowie Kostensenkungsmaßnahmen an. Einen größeren Personalabbau werde es jedoch nicht geben, sagte ein Unternehmenssprecher in Essen. Im vergangenen Jahr war nur noch etwa jeder sechste der weltweit rund 66 000 Mitarbeiter von Hochtief in Deutschland beschäftigt gewesen. Im ersten Halbjahr hatte das Unternehmen die Zahl der weltweiten Beschäftigten auf rund 70 000 weiter erhöht.

Zum 1. Januar 2011 kündigte Hochtief-Chef Herbert Lütkestratkötter die Einführung einer neuen Konzernstruktur an. Die derzeitigen Unternehmensbereiche Hochtief Europe, Real Estate und Services sollen zusammengefasst werden.

Wirtschaft
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