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Berlin

DIW-Prognose: Flacher Aufschwung setzt sich fort

dpa

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) rechnet auch im kommenden Jahr mit einem moderaten Wachstum. Die Wirtschaftsleistung Deutschlands werde sich 2011 um 1,8 Prozent erhöhen – nach 1,7 Prozent in diesem Jahr, heißt es in der Konjunkturprognose des Instituts.

Wirtschaftswachstum
Der Schornstein soll wieder rauchen: Das Bruttoinlandsprodukt werde in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent steigen, sagten DIW-Experten.

Der «flache Aufschwung» erkläre sich dadurch, dass die deutschen Exporte nur zu einem geringen Teil in die Boomregionen Asien und Lateinamerika gehen. Die DIW-Experten gehen von einem stabilen Arbeitsmarkt aus, erwarten aber noch niedrigere Staatseinnahmen als noch vor einigen Monaten vorhergesagt. Bis Ende 2011 sehen sie keine größere Inflationsgefahr.

Die Talsohle bei der Beschäftigung sei durchschritten. Die Arbeitslosenquote werde 2010 voraussichtlich bei 7,8 Prozent und 2011 bei 7,7 Prozent liegen. Das wäre ein leichter Rückgang. 2009 wurden im Durchschnitt 3,42 Millionen Erwerbslosen registriert, das entsprach einer Quote von 8,2 Prozent.

DIW-Präsident Klaus Zimmermann nannte die Lage der öffentliche Haushalte desolat. «Für Steuersenkungen gibt es deshalb keinerlei Spielraum. Um die Haushalte zu konsolidieren, werden wir vielmehr um Steuererhöhungen nicht herumkommen», stellte Zimmermann fest.

Wirtschaft
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