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    FRANKFURT

    Devisen: US-Schuldenkrise treibt Euro deutlich über 1,45 Dollar

    Der Kurs des Euro ist am Mittwoch vor dem Hintergrund der weiter schwelenden Schuldenkrise in den USA deutlich über die Marke von 1,45 US-Dollar gestiegen. Im frühen Handel stand die Gemeinschaftswährung bei 1,4527 Dollar. Ein Dollar kostete damit 0,6884 Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,4471 (Montag: 1,4380) US-Dollar festgesetzt.

    "Der Finanzmarkt wartet weiter auf die erlösende Meldung, dass die USA ihre Schuldengrenze anheben", hieß es im Morgenkommentar der Commerzbank. Die Investoren dürften zudem auf die Details der beschlossenen Maßnahmen achten. Denn trotz Anhebung der Schuldengrenze wäre eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA durch führende Ratingagenturen nach Ansicht der Commerzbank "noch lange nicht vom Tisch". Die Ratingagenturen hätten bereits signalisiert, dass langfristige Sparmaßnahmen notwendig seien, um ein Abstufung der USA tatsächlich abzuwenden.

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