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    FRANKFURTDevisen: US-Konjunkturdaten stoppen Erholung des Euro

    Positive US-Konjunktursignale haben die Erholung des Euro am Mittwoch gestoppt. Der Euro hatte seine am Montag begonnene Erholung zur Wochenmitte zunächst fortgesetzt und war zeitweise bis auf 1,4026 Dollar gestiegen. Bis zum späten Nachmittag büßte die Gemeinschaftswährung aber einen Großteil der Gewinne wieder ein und kostete zuletzt noch 1,3935 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs vor Veröffentlichung der US-Daten noch auf 1,3984 (Dienstag: 1,3937) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7151 (0,7175) Euro.

    "Die neuesten Daten aus den USA haben die Hoffnung auf eine Stabilisierung am Arbeitsmarkt genährt", sagte Helaba-Analystin Viola Stork. Aus den USA kam am Mittag ein positives Konjunktursignal. So sank die Beschäftigung im Privatsektor im Januar laut dem Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) nicht so stark wie befürchtet. Dies sei ein "äußerst positives" Vorzeichen für den am Freitag zur Veröffentlichung anstehenden großen Arbeitsmarktbericht. Die Stabilisierungszeichen mehrten sich. Der US-Arbeitsmarkt gilt als entscheidender Knackpunkt für die US-Konjunktur und damit auch die Zinspolitik der US-Notenbank.

    Unterdessen bleibt die Lage im hoch verschuldeten Griechenland aus Sicht von Expertin Stork weiterhin ein Unsicherheitsfaktor für die Gemeinschaftswährung. Als größten Schuldensünder des Eurogebiets nimmt die Europäische Union das Land an die Kandare. Athen muss laut EU-Kommission bis 2012 sein Defizit in den Griff bekommen. Die Kommission nimmt mit dem Schritt im laufenden Defizitverfahren den griechischen Haushalt unter strikte Kontrolle. EU-Währungskommissar Joaquín Almunia kündigte harte Einschnitte für Bürger und Unternehmen in Griechenland an. Die Sorge über ein mögliches Auseinanderbrechen der Währungsunion hatte den Euro in den vergangenen Wochen stark unter Druck gesetzt.

    Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87620 (0,87375) britische Pfund , 126,73 (126,20) japanische Yen und 1,4738 (1,4733) Schweizer Franken fest. Der Preis für die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.115,25 (1.111,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 25.758,40 (25.718,90) Euro.

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