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FRANKFURT

Devisen: Eurokurs sinkt zeitweise auf Sechsmonatstief

Der Kurs des Euro ist am Donnerstag auf den tiefsten Stand seit Juli 2009 gefallen. Zeitweise sank der Kurs bis auf 1,4028 US-Dollar. Im Nachmittagshandel erholte sich der Euro nur leicht und notierte zuletzt mit 1,4058 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4064 (Mittwoch 1,4132) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7110 (0,7076) Euro.

"Die Schuldenkrise Griechenlands bleibt der entscheidende Treiber für den Abwärtstrend des Euro", sagte Rainer Sartoris, Devisenexperte von HSBC Trinkaus. Jetzt gerate auch zunehmend Portugal in den Fokus der Märkte. Das Thema dürfte auch in den kommenden Wochen weiter an den Märkten gespielt werden und den Euro belasten. Die leichte Erholung am Nachmittag sei nur eine Reaktion auf die zuletzt deutlichen Kursverluste gewesen.

Die am Nachmittag veröffentlichten US-Konjunkturdaten hätten den Markt kaum bewegt. So sei der regionale Frühindiktor für die wichtige Region Philadelphia im Januar zwar stärker als erwartet gefallen. Der Indikator befinde sich aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Auch der Anstieg der Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung habe den bestehenden Trend bestätigt.

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87000 (0,86920) britische Pfund , 129,14 (128,65) japanische Yen und 1,4723 (1,4763) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.108,25 (1.120,25) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 25.691,20 (25.653,10) Euro.

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