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    NEW YORK

    Devisen: Eurokurs legt nach schwachen US-Konjunkturdaten deutlich zu

    Schwach ausgefallene US-Konjunkturdaten haben dem Euro am Freitag Rückenwind gegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt im New Yorker Geschäft mit 1,4376 US-Dollar gehandelt. Im Mittagshandel war sie zuvor noch bis auf 1,4230 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs wie schon am Donnerstag auf 1,4260 Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7013 Euro.

    "Das sehr enttäuschend ausgefallene Wirtschaftswachstum in den USA hat den US-Dollar unter Druck gebracht", sagte Stephan Rieke, Devisenexperte der BHF-Bank. Im zweiten Quartal war die größte Volkswirtschaft der Welt auf das Jahr gerechnet um 1,3 Prozent gewachsen und damit schwächer als von Experten erwartet. Schlimmer noch: In den ersten drei Monaten des Jahres hatte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach revidierten Zahlen um gerade einmal 0,4 Prozent zugelegt. Zuvor war noch von 1,9 Prozent die Rede gewesen. "Die USA befinden sich damit am Rande der Stagnation", sagte Rieke.

    Im Vormittagshandel hatte noch die Androhung der Ratingagentur Moody's, die Kreditwürdigkeit Spaniens herabzustufen, den Euro unter die Marke von 1,43 Dollar gedrückt. "Allerdings spielen die Ratingentscheidungen am Markt derzeit eine eher untergeordnete Rolle", sagte Rieke. Die Agenturen begründeten ihre Entscheidungen weniger mit der Wirtschaftskraft der Länder als vielmehr mit den aktuellen Entwicklungen an den Anleihemärkten. Daher gebe es bei den Entscheidungen auch wenig Überraschungen.

    "Der Devisenmarkt hat sich allerdings noch nicht entschieden, wie er auf den immer noch nicht gelösten Streit um die Anhebung der Schuldengrenze in den USA reagieren soll", so Rieke weiter. Den USA läuft die Zeit im Ringen um eine Lösung im Schuldenstreit davon. US-Präsident Barack Obama hatte die Parteien am Freitag noch einmal eindringlich dazu aufgefordert, sich zu einigen. Es gebe immer noch "eine Menge Wege", die aus der Krise herausführten. Aber es bleibe nicht mehr viel Zeit, so Obama. Die Finanzmärkte erwarteten nun eine Einigung zwischen Demokraten und Republikanern am Wochenende, sagte ein Marktbeobachter.

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