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    NEW YORK

    Devisen: Euro unter Druck – 'Rettung der spanischen Bank war ein Warnschuss'

    Sorgen um den europäischen Bankensektor haben den Euro am Montag wieder belastet. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,2396 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zwar vor Eröffnung der Börsen in New York auf etwas niedrigere 1,2360 (Freitag: 1,2497) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8091 (0,8002) Euro. Am Freitag jedoch war der Eurokurs noch in der Spitze auf bis zu 1,2671 Dollar geklettert.

    Auslöser der Kursverluste war laut Börsianern die spanische Sparkasse CajaSur, die am Samstag nach einer gescheiterten Fusion vor der Pleite gerettet werden musste. Diese Rettung sei zwar nicht wirklich eine große Geschichte, räumte Steven Butler ein, der bei der kanadischen Investmentbank Scotia Capital als Devisenhändler arbeitet. Dennoch hätten die Marktteilnehmer die Nachricht als Warnschuss aufgenommen. Denn die Meldung unterstreiche, dass es derzeit viele Risse im Finanzsystem gebe. Wenn diese größer würden, stelle sich die Frage, wer diese wieder kitten könne.

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