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    FRANKFURT

    Devisen: Euro steigt zum ersten Mal seit Anfang Mai wieder über 1,31 US-Dollar

    Der Euro ist am Donnerstag zum ersten Mal seit Anfang Mai wieder über 1,31 US-Dollar geklettert. Gewinnmitnahmen drückten die Gemeinschaftswährung am Nachmittag wieder unter diese Marke, zuletzt kostete der Euro 1,3073 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,2992 (Dienstag: 1,3033) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7697 (0,7673) Euro.

    Die Stimmung sei derzeit gut für den Euro, sagte Devisenexpertin You-Na Park von der Commerzbank. Dazu beigetragen hätten auch die am Donnerstag veröffentlichten positiven Konjunkturdaten aus der Eurozone. So hat sich die Lage am deutschen Arbeitsmarkt weiter verbessert. Auch hat sich die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone überraschend deutlich aufgehellt. Aus den USA waren hingegen zuletzt meist enttäuschende Konjunkturdaten gemeldet worden.

    In den Vereinigten Staaten gibt es laut Park Sorgen um ein erneutes Abgleiten in die Rezession, was auf dem Dollar laste. Allerdings sei die unterschiedliche Entwicklung der Konjunkturdaten in der Eurozone und den USA bereits im Eurokurs enthalten, so dass das Aufwärtspotential begrenzt sei. Aufgrund der urlaubsbedingten Ruhe am Markt sei der Markt derzeit aber schwankungsanfälliger. Kleine Zuwächse beim Euro seien noch möglich, der Markt bleibe aber gegenüber der Gemeinschaftswährung noch ein wenig skeptisch, dies begrenze den weiteren Anstieg des Euro.

    Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83670 (0,83395) britische Pfund , 113,64 (114,01) japanische Yen und 1,3660 (1,3760) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.162,50 (1.157,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 28.430 (28.490,00) Euro.

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