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FRANKFURT

Devisen: Euro steigt wieder über 1,43 Dollar

Der Euro ist am Mittwoch wieder über die Marke von 1,43 US-Dollar gestiegen. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,4330 US-Dollar und damit fast einen Cent mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag noch auf 1,4276 (Dienstag: 1,4279) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7005 (0,7003) Euro.

"Die feste Tendenz des Euro ist vor allem eine Gegenreaktion zu den teils deutlichen Kursverlusten an den Tagen zuvor", sagte Devisenexperte Marc Burgheim von der BayernLB. Ausschlaggebend seien aber weniger fundamentale Gründe als vielmehr technische Faktoren. "Vor dem Jahresende stellen viele Marktteilnehmer ihre Handelspositionen glatt, was zu entsprechenden Kursbewegungen führt." Wegen aktuell geringer Umsätze seien selbst starke Kursausschläge nicht ungewöhnlich.

Neue Konjunkturdaten aus den USA lieferten unterdessen ein gemischtes Bild. Während die Stimmung der Verbraucher im Monatsvergleich hatte zulegen können, enttäuschten Zahlen vom Immobilienmarkt massiv. So war die Zahl der Neubauverkäufe im November kräftig um 11,3 Prozent gesunken. Der US-Häusermarkt gilt als Ausgangspunkt der Finanzkrise. Zuletzt hatte er allerdings deutliche Anzeichen einer Stabilisierung gezeigt.

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89470 (0,89305) britische Pfund , 130,95 (130,83) japanische Yen und 1,4895 (1,4987) Schweizer Franken festgelegt. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.085,25 (1.084,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 24.540,10 (24.713,10) Euro.

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