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    FRANKFURT

    Devisen: Euro startet nach schwachem Dezember mit deutlichen Gewinnen ins Jahr

    Der Euro ist am Montag mit deutlichen Kursgewinnen in das neue Handelsjahr gestartet. Robuste US-Konjunkturdaten bremsten allerdings den Höhenflug. Die Gemeinschaftswährung kostete am späten Nachmittag 1,4410 US-Dollar, nachdem sie zwischenzeitlich bis auf 1,4452 Dollar gestiegen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4389 (Donnerstag: 1,4406) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6950 (0,6942) Euro.

    "Für den Kursanstieg des Euro zum Jahresstart gibt es keinen fundamentalen Grund", sagte Devisenexperte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Der Kurssprung um knapp zwei Cent im Tagesverlauf führt der Experte insbesondere auf die kräftigen Verluste des Euro im Dezember zurück. Nach dem Einbruch um knapp zehn Cent in der Spitze im Dezember sei dies nun eine "klare Gegenreaktion". Allerdings seien die Umsätze weiter eher gering. Wortberg rechnet vorerst nicht mit einer grundlegenden Erholung des Euro.

    Bereits am Nachmittag dämpften robuste US-Konjunkturdaten die Auftriebskräfte des Euro. Der Einkaufsmanager-Index (ISM) für das Verarbeitende Gewerbe in den USA bestätigt nach Einschätzung des Experten das Bild einer fortgesetzten Konjunkturerholung. Positiv zu werten sei auch der gestiegene Beschäftigungsunterindex, der Hoffnungen schüre, dass der Stellenabbau zum Erliegen komme. Entscheidend für die künftige Entwicklung am Devisenmarkt dürfte der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag sein. Die Vorgaben seien insgesamt recht gut, so dass der Euro erneut unter Druck geraten könnte.

    Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89140 (0,88810) britische Pfund , 133,62 (133,16) japanische Yen und 1,4873 (1,4836) Schweizer Franken fest gelegt. Der Preis für die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.121,50 (Mittwoch: 1.087,50) Dollar gefixt.

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