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FRANKFURT

Devisen: Euro stabilisiert sich über 1,31 Dollar

Der Euro hat sich am Mittwoch nach kräftigen Verlusten am Vortag über der Marke von 1,31 US-Dollar stabilisiert. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3130 Dollar und damit etwas mehr als im asiatischen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,3153 (1,3220) Dollar festgesetzt.

Nach deutlichen Verlusten am Dienstag von über einem Cent begründeten Händler die jüngste Stabilisierung mit den etwas freundlicheren Aktienmärkten. Dort hatte am Dienstag eine rasante Talfahrt eingesetzt und spürbaren Druck auf den Euro ausgeübt. Vor dem Schuldenschnitt in Griechenland herrscht an den Märkten hohe Verunsicherung vor, wie aus dem Handel verlautete. Als größter Unsicherheitsfaktor gilt, wie viele private Gläubiger sich letztlich an der Umschuldung beteiligen werden und ob die Umschuldungsklauseln (CAC) gezogen werden.

Für Belastung beim Euro sorgten am Mittwoch unterdessen schwache Auftragsdaten aus der deutschen Industrie. Im Januar gaben die Orders deutlich um 2,7 Prozent nach. Das Wirtschaftsministerium verwies jedoch auf unterdurchschnittliche Großaufträge als Belastungsfaktor. Ohnehin gelten die Neuaufträge als recht schwankungsanfällige Größe. Im weiteren Verlauf steht mit dem ADP-Beschäftigungsbericht noch eine wichtige Zahl vom US-Arbeitsmarkt an, die Hinweise auf die monatlichen Regierungszahlen am Freitag geben wird.

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Schnörzen, Dotzen oder Gribschen - Wer tut's noch?

Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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