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NEW YORK

Devisen: Euro springt an – 'Schweiz interveniert offenbar'

Spekulationen über Stützungskäufe haben den Euro am Donnerstag in die Höhe schnellen lassen. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,2582 US-Dollar gehandelt. Am Dienstag war der Euro noch zeitweise bis auf 1,2146 Dollar gefallen. Dies war der niedrigste Stand seit Anfang 2006. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2334 (Mittwoch: 1,2270) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8108 (0,8150) Euro.

"Offenbar hat es erneut Stützungskäufe der Schweizer Nationalbank gegeben", sagt Stephan Rieke, Devisenexperte bei der BHF-Bank. Die Käufe seien offenbar wie am Vortag "massiv" gewesen. Die Schweiz versucht durch die Käufe den Schweizer Franken zu schwächen, um eine Deflation, also den anhaltenden Rückgang des Preisniveaus, zu verhindern. Zudem leidet die Exportwirtschaft der Schweiz unter dem schwachen Euro.

Laut einem Händler war im New Yorker Nachmittagshandel eine große Euro-Order von über 400 Millionen Dollar zu 1,2440 US-Dollar je Euro eingegangen. Dieser Auftrag habe dann Anschlusskäufe ausgelöst.

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