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FRANKFURT

Devisen: Euro sinkt auf Drei-Monats-Tief zum Dollar

Der Euro ist am Donnerstag auf den tiefsten Stand seit mehr als drei Monaten gesunken. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete im frühen Handel zeitweise weniger als 1,44 US-Dollar und damit so wenig wie zuletzt Anfang September. Zuletzt erholte sich der Euro leicht auf 1,4413 Dollar. Der Dollar war 0,6935 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,4560 (Dienstag: 1,4541) Dollar festgesetzt.

"Die zunehmende konjunkturelle Zuversicht der US-Notenbank, die im FOMC-Statement zum Ausdruck kommt, hat den Dollar auf breiter Front ansteigen lassen", betonte Experte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Die US-Notenbank signalisierte am Vorabend trotz vermehrter Anzeichen einer Konjunkturerholung eine Fortführung ihrer Nullzinspolitik. Die wirtschaftlichen Bedingungen erforderten für einen "längeren Zeitraum" ein "außergewöhnlich niedriges Zinsniveau", hieß es nach der Zinsentscheidung.

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