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    FRANKFURT

    Devisen: Euro setzt Erholung fort und steigt zeitweise über 1,35 US-Dollar

    Der Euro hat am Montag seine Erholung fortgesetzt und ist zeitweise über die Marke von 1,35 US-Dollar gestiegen. Die Einigung auf einen Notfallplan für das hochverschuldete Griechenland aus der Vorwoche wirkt weiter nach und trieb den Euro zum Wochenstart in der Spitze bis auf 1,3506 Dollar. Bis zum späten Nachmittag büßte der Euro aber einen Teil seiner Gewinne wieder ein und kostete noch 1,3454 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,3471 (Freitag: 1,3353) Dollar festgesetzt. Der Dollar war damit 0,7423 (0,7489) Euro wert.

    "Die Anleihe-Begebung Griechenlands hat die Erholung des Euro etwas gehemmt", sagte Devisenexperte Rainer Sartoris vom Bankhaus HSBC Trinkaus. Auch nach der Einigung der Euro-Staaten auf den "Auffangfallschirm" in der vergangenen Woche blieben noch genügend Fragezeichen übrig. Es sei zwar gut, dass es zu der Einigung gekommen sei. Damit seien aber nicht alle Probleme gelöst, sagte Sartoris. Grundsätzlich sei für den Euro aber eine leicht freundlichere Grundtendenz zu erwarten.

    Griechenland wurde unterdessen bereits am Montag wieder am Anleihenmarkt aktiv und startete die Ausgabe einer neuen 7-jährigen Staatsanleihe. Das Land braucht dringend frisches Geld, um eine Staatspleite abzuwenden. Erst vor wenigen Wochen hatte das Land erfolgreich eine Anleihe am Markt platziert. Mit der Einigung auf einen Notfallplan waren die Risikoaufschläge des Landes zuletzt gesunken. Entscheidend bleibe, wie die tatsächliche Akzeptanz am Markt sei, sagte Sartoris.

    Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89940 (0,900040) britische Pfund , 124,75 (124,00) japanische Yen und 1,4329 (1,4286) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.107,50 (1.096,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 26.610,90 (26.462,05) Euro.

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