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Devisen: Euro rutscht unter 1,30 US-Dollar – Tiefster Stand seit April 2009

NEW YORK (dpa-AFX) – Der Euro hat seine Verluste zum US-Dollar angesichts der Befürchtungen um eine Ausweitung der Schuldenkrise am Dienstag im Handelsverlauf kontinuierlich ausgeweitet. Die Gemeinschaftswährung rutschte dabei erstmals seit Ende April 2009 wieder unter die Marke von 1,30 Dollar. Zuletzt kostete der Euro 1,3005 Dollar, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs zuvor noch auf 1,3089 (Montag: 1,3238) Dollar festgesetzt hatte. Der Dollar kostete damit 0,7640 (0,7554) Euro.

Bei den Anlegern mehrten sich Marktteilnehmern zufolge Zweifel, ob das am Wochenende geschnürte Rettungspaket für Griechenland angesichts der hohen Schulden in anderen Ländern wie beispielsweise Spanien und Portugal ausreicht, um der Währungsgemeinschaft den Weg aus der Krise zu ebnen. Zudem werde der Widerstand gegen des Sparprogramms in Griechenland mit Sorge gesehen.Die Anleger setzten daher auf die Defensivqualität des Dollar.

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