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FRANKFURT

Devisen: Euro pendelt sich nach Berg- und Talfahrt über 1,39 US-Dollar ein

Der Euro hat sich zu Wochenbeginn nach einer Berg- und Talfahrt über der Marke von 1,39 US-Dollar eingependelt. Am späten Montagnachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3950 Dollar, nachdem sie gegen Mittag auf 1,3832 Dollar abgerutscht war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,3896 (Freitag: 1,4089) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7196 (0,7098) Euro.

"Das Absacken des Euro bis zum Mittag war im Prinzip eine Fortsetzung der Entwicklung vom Wochenausklang", sagte Devisenexperte Klaus Gölitz von Bankhaus M.M.Warburg. Am Freitag hatte der Euro zunächst stark auf über 1,41 Dollar zugelegt, war dann aber wegen Gewinnmitnahmen wieder deutlich abgerutscht. "Im Nachmittagshandel haben einige Marktteilnehmer das günstigere Kursniveau für Euro-Käufe genutzt", erklärte Gölitz die am Nachmittag festere Tendenz des Euro.

Neue Konjunkturdaten aus den USA lieferten zu Wochenbeginn keine entscheidenden Impulse. "Das alles beherrschende Thema am Markt ist derzeit die Geldpolitik in den USA", so Gölitz. Aller Voraussicht nach wird die amerikanische Notenbank Fed ihre bereits hoch-expansive Geldpolitik bald nochmals lockern. Entsprechende Hinweise waren bereits am Freitag von Fed-Chef Ben Bernanke gekommen. Die lasche Geldpolitik in den USA ist einer der Hauptgründe für den seit Wochen schwachen Dollar.

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87470 (0,87750) britische Pfund , 113,00 (114,28) japanische Yen und 1,3359 (1,3423) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.367,25 (1.367,50) Dollar gefixt. Ein Kilo Gold kostete 31.190,00 (31.150,00) Euro.

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