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    FRANKFURT

    Devisen: Euro klettert wieder Richtung 1,44 Dollar

    Der Euro hat sich am Mittwoch von seinem Kursrutsch unter die Marke von 1,43 US-Dollar erholt. Bis zum späten Nachmittag machte die Gemeinschaftswährung ihre anfänglichen Verluste wett und kostete 1,4377 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4350 (Dienstag: 1,4442) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6969 (0,6924) Euro.

    "Aussagen von EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark zur Schuldenkrise in Griechenland haben den Euro am Morgen belastet", sagte Devisenexpertin You-Na Park von der Commerzbank. Stark erteilte in der italienischen Zeitung "Il Sole 24 Ore" europäischen Rettungsaktionen für Griechenland eine Absage: "Die Märkte täuschen sich, wenn sie davon ausgehen, dass andere Mitgliedsstaaten ihre Brieftaschen aufmachen werden, um Griechenland zu retten." Der Effekt am Devisenmarkt hielt allerdings nicht lange an.

    Laut Expertin Park bestimmt derzeit das Warten auf den US-Arbeitsmarktbericht an diesem Freitag das Geschehen. Mit der ADP-Beschäftigungsumfrage stand am Mittwoch zwar ein erster Indikator für diese wichtige Kennzahl auf der Agenda. Die Daten lagen aber im Rahmen der Erwartungen und lieferten damit den Märkten keine neuen Impulse. Eine erneut positive Überraschung bei den Arbeitsmarktdaten könnte die Richtung an den Devisenmärkten für die nächste Zeit bestimmen. Ein Beschäftigungsanstieg könnte Zinserhöhungserwartungen erneut anheizen, sagte Park.

    Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89860 (0,90045) britische Pfund , 132,69 (132,54) japanische Yen und 1,4823 (1,4856) Schweizer Franken fest. Der Preis für die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.130,00 (1.123,25) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 25.289,50 (25.605,10) Euro.

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