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FRANKFURT

Devisen: Euro kaum verändert – Kreditprobleme in den Hintergrund getreten

Der Kurs des Euro hat sich am Donnerstag in einem ruhigen Handel kaum bewegt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,4749 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4730 (Mittwoch: 1,4768) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6789 (0,6771) Euro.

"Der Markt hat sich mittlerweile an die Kreditprobleme einiger Euroländer gewöhnt", sagte Stephan Rieke, Devisenexperte bei der BHF-Bank. "Diese Entwicklung macht dem Markt aber weiter Bauchschmerzen und wird die Euro-Kursentwicklung dämpfen." Noch am Dienstag hatte die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Griechenlands durch die Ratingagentur Fitch den Euro merklich belastet. Mittlerweile droht auch Spanien eine Senkung der Kreditwürdigkeit - wenn auch auf einem höheren Niveau.

"Insgesamt ist der Handel sehr ruhig verlaufen", sagte Rieke. Auch von den Aktienmärkten seien kaum Impulse gekommen. "Viele Anleger flüchten jetzt vor Weihnachten aus dem Markt." Große Kursbewegungen seien in den nächsten Tagen nicht zu erwarten, da insbesondere von Seiten der Geldpolitik keine großen Überraschungen kommen dürften.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,90430 (0,90460) britische Pfund , 130,03 (129,91) japanische Yen und 1,5113 (1,5114) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.128,50 (1.141,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 24.599,95 (24.858,20) Euro.

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