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FRANKFURT

Devisen: Euro gibt erneut deutlich nach

Der Euro hat am Dienstag den zweiten Tag in Folge deutlich nachgegeben. Im Tief kostete die Gemeinschaftswährung 1,2176 US-Dollar und damit rund eineinhalb Cent weniger als am Morgen. Bis zum späten Nachmittag erholte sich der Euro jedoch etwas und kostete 1,2240 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,2223 (Montag: 1,2360) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8181 (0,8091) Euro.

"Die Lage am Devisenmarkt ist zurzeit undurchsichtig", sagte Experte Klaus Gölitz vom Bankhaus M.M. Warburg. Neben der Sorge um das spanische Bankensystem werde der Euro von einigen Gerüchten belastet. "Eine bevorstehende Zinssenkung der EZB, wie heute am Markt zu vernehmen war, ist natürlich Unsinn", unterstrich Gölitz. Auch die Verunsicherung angesichts der Stützung einer regionalen Sparkasse durch die spanische Notenbank sei übertrieben. "Trotzdem passt die Marktreaktion in das vorherrschende Bild eines angeschlagenen Euro."

Unter Druck geriet der Euro am Dienstag auch durch die erneut schwachen Aktienmärkte. Für etwas Erleichterung sorgten am Nachmittag Zahlen zum amerikanischen Verbrauchervertrauen. So stieg das Barometer des privaten Forschungsinstituts "Conference Board" im Mai deutlich an. "Die Stimmungsaufhellung hat die Aktienmärkte zumindest etwas gestützt und damit auch dem Euro geholfen", sagte Gölitz.

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85205 (0,86080) britische Pfund , 109,53 (111,63) japanische Yen und 1,4244 (1,4339) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.198,25 (1187.00) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 31.604,10 (30.573,20) Euro.

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