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FRANKFURT

Devisen: Euro gerät nach US-Arbeitsmarktbericht stark unter Druck

Der Euro ist zum Wochenausklang deutlich unter Druck geraten. Nach einer dicken Überraschung vom US-Arbeitsmarkt gab der Euro am Freitagnachmittag um rund eineinhalb Cent nach und sank zeitweise sogar unter die Marke von 1,49 US-Dollar. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung dann 1,4910 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,5068 (Donnerstag: 1,5120) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6637 (0,6614) Euro.

Als Grund für die Kursverluste beim Euro nannten Experten einhellig extrem gute Arbeitsmarktdaten aus den USA. Nach drastischen Stellenstreichungen über viele Monate hinweg kam der Stellenabbau im November fast zum Stillstand. Darüber hinaus wies das Arbeitsministerium Zahlen für die Vormonate deutlich günstiger als bislang aus.

Ökonomen zeigten sich angesichts der positiven Zahlen verblüfft. "Die Arbeitsmarktdaten sind eine dicke Überraschung", sagte DekaBank-Experte Rudolf Besch. Die Zahlen legten nahe, dass sich der amerikanische Arbeitsmarkt im letzten Halbjahr viel besser geschlagen habe als bislang vermutet. Im Dienstleistungssektor, der als Frühindikator für die gesamte Beschäftigungsentwicklung gilt, kam es sogar zu einem spürbaren Stellenaufbau.

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,90480 (0,90915) britische Pfund , 133,08 (133,17) japanische Yen und 1,5063 (1,5083) Schweizer Franken festgelegt. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.190,25 (1.208,75) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 25.696,35 (25.888,90) Euro.

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