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FRANKFURT

Devisen: Euro fällt unter Marke von 1,30 Dollar

Der Euro hat am Montag weiter nachgegeben und ist unter die Marke von 1,30 US-Dollar gefallen. Nach wie vor lasteten vor allem politische Risiken auf der Gemeinschaftswährung, sagten Händler.

Am Morgen fiel der Euro bis auf 1,2990 Dollar, nachdem er im frühen asiatischen Handel noch bis zu 1,3031 Dollar gekostet hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,3000 (Donnerstag: 1,3129) Dollar festgesetzt.

"Die europäischen Märkte sind noch dabei, den Italien-Schock zu verarbeiten, im Umfeld der weiterhin deutlich rückläufigen Preisdaten sind zudem erneut Spekulationen über weitere Zinsschritte der EZB aufgekommen", erklärt Experte Jan Bottermann von der National-Bank.

Außer dem Sentix-Index stehen im Euroraum zum Wochenbeginn keine wichtigen Konjunkturdaten an, so dass sich die Blicke auf das Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel am Nachmittag richten dürften. Die Hängepartie um Hilfsgelder für Zypern könnte sich dort fortsetzen, was die Unsicherheit an den Märkten hochhalten würde.

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