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    Frankfurt/Main

    Dax schließt im Minus – US-Konjunkturdaten belasten

    Negative Konjunkturdaten aus den USA haben den Dax am Donnerstag ins Minus gedrückt. Nach vier Gewinntagen in Folge fiel der Leitindex um 0,39 Prozent auf 5795,32 Punkte. Der MDax hingegen gewann 0,40 Prozent auf 7739,55 Punkte.

    Der TecDax gab um 0,18 Prozent auf 815,24 Zähler nach. Laut Patrick Pflüger, Marktanalyst bei IG Markets, sank die Zahl der noch nicht abgeschlossenen US-Hausverkäufe im Januar überraschend deutlich. Zudem hielten sich einige Anleger vor dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht am Freitag mit Engagements zurück, sagten Händler. Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), ihren Leitzins wie erwartet erneut unverändert belassen, bewegte den Markt indes nicht weiter. Dass Griechenland an diesem Tag eine fünf Milliarden Euro schwere Anleihe auf den Markt brachte, habe ebenfalls keinen Einfluss auf den Aktienmarkt gehabt.

    Quartals- und Jahreszahlen waren einmal mehr das Hauptthema am Markt. Mit Beiersdorf und Linde meldeten sich zwei Dax-Mitglieder zu Wort. Die Beiersdorf-Titel konnten ihre Verluste abbauen und gewannen 0,42 Prozent auf 45,45 Euro. Speziell der Ausblick stieß auf geteiltes Echo. Die Linde-Aktien fielen dagegen um 0,69 Prozent auf 85,50 Euro. Die jüngst vom französischen Wettbewerber Air Liquide vorgelegten Geschäftszahlen hätten weitaus besser ausgesehen als die von Linde, meinte ein Händler.

    Die Aktien von ProSiebenSat.1 sanken im MDax nach Zahlen um 0,44 Prozent auf 11,30 Euro. Ein Börsianer sagte, der Ausblick sei «nicht wirklich großartig». Celesio-Aktien aber verteuerten sich um 8,88 Prozent auf 24,395 Euro. Händler verwiesen auf einen Artikel der «FTD», der erneut Fantasie auf eine Übernahme schüre, als wichtigsten Antrieb.

    Außerdem standen die angekündigten Index-Veränderungen im Blick. Die Titel von Singulus Technologies verteuerten sich um 2,43 Prozent auf 4,64 Euro. Die Aktien des Spezialmaschinenbauers werden ab Montag, 22. März, wieder in den TecDax aufgenommen und ersetzen dort Rofin-Sinar, wie die Deutsche Börse am Vorabend mitgeteilt hatte. Das sei eine Überraschung, meinten Börsianer. Die Papiere des Laserspezialisten legten dessen ungeachtet um 2,90 Prozent auf 15,99 Euro zu.

    Der EuroStoxx 50 schloss um 0,23 Prozent niedriger bei 2816,10 Punkten. In Paris und London wurden ebenfalls Verluste verzeichnet. In den USA lagen die wichtigsten Indizes bei Handelsschluss in Europa leicht im Plus.

    Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 2,79 (Vortag: 2,75) Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,08 Prozent auf 124,59 Punkte. Der Bund Future legte um 0,23 Prozent auf 124,36 Punkte zu. Der Kurs des Euro gab nach und kostete zuletzt 1,3608 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3668 (Mittwoch 1,3641) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7316 (0,7331) Euro.

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