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    Frankfurt/Main

    Dax knackt 6000-Punkte-Marke

    Beflügelt von einem günstigen konjunkturellen Umfeld hat der Dax erstmals seit Mitte Januar die Marke von 6000 Punkten geknackt. Der Leitindex kletterte am Mittwoch um 0,89 Prozent auf 6024,28 Zähler. Für den MDax ging es um 1,07 Prozent auf 8016,02 Punkte nach oben.

    Der TecDax stieg unterdessen um 0,13 Prozent auf 831,17 Punkte. «Die allgemeinen Rahmenbedingungen finden bei den Anlegern großen Anklang. Die US-Notenbank Fed signalisierte am Dienstagabend eine Fortsetzung der Nullzinspolitik und die japanische Notenbank lockerte die eigene Geldpolitik sogar noch weiter», sagte Patrick Pflüger von IG Markets. «Das Thema Griechenland sorgt derzeit auch nicht weiter für große Unruhe»

    Nach dem Plus von mehr als zehn Prozent beim Dax seit Anfang Februar steigt nach Einschätzung Pflügers die Gefahr eines Rückschlags. Kurzfristig könnte sich der Leitindex allerdings noch seinem Jahreshoch von 6094 Punkten nähern. Fondsmanager Thilo Müller von MB Funds Advisory sieht dagegen auch Chancen für mittelfristig höhere Kurse. «Langsam werden die Skeptiker weichgekocht und müssen sich nun um 180 Grad drehen», sagte er. Stützend wirke sich auch aus, dass die Börse gerade in die Hochzeit der Dividendensaison eintrete, die in diesem Jahr teils sehr attraktive Renditen verspreche.

    Am Mittwoch profitierte der Dax auch von einem deutlichen Anstieg des Schwergewichts Siemens. Die Aktien des Technologieunternehmens kletterten um 3,20 Prozent auf 71,90 Euro. Konzernchef Peter Löscher bereitet die IT-Sparte SIS dem «Handelsblatt» zufolge mit harten Einschnitten auf einen möglichen Verkauf vor. Sehr gut komme auch die vom US-Konkurrenten General Electric angekündigte Dividendenerhöhung an, die als Zeichen eines Endes der Krise gewertet werde.

    Anteile des Handelsunternehmens Metro rutschten unterdessen nach Zahlen und der Ankündigung, den Konzernumbau beschleunigen zu wollen, mit 2,11 Prozent auf 42,160 Euro ins Minus. Händler begründeten die Verluste vor allem mit Gewinnmitnahmen, nachdem die Papiere mit einem Plus von mehr als zwölf Prozent seit Anfang März zu den größten Gewinnern in den vergangenen Handelstagen gehören.

    In Europa stieg der EuroStoxx 50 um 0,87 Prozent auf 2931,31 Zähler. Sowohl in Paris als auch in London ging es deutlich nach oben. In New York stieg der Dow Jones bis zum Ende des europäischen Handels um 0,40 Prozent auf den höchsten Stand seit 18 Monaten, der Nasdaq-Composite legte um 0,60 Prozent zu.

    Am Rentenmarkt fiel die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 2,76 (Vortag 2,80) Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,28 Prozent auf 123,30 Punkte. Der Bund Future gewann 0,36 Prozent auf 123,30 Punkte. Der Referenzkurs des Euro stieg. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte ihn auf 1,3756 (Dienstag: 1,3723) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7270 (0,7287) Euro.

    /infoline/wirtschaft/boersefrankfurt/
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