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Wiesbaden

Dämpfer für Gastgewerbe

dpa

Der kühle März hat Deutschlands Hoteliers und Gastwirten die Geschäfte verdorben. Das Gastgewerbe setzte sowohl preisbereinigt (minus 2,9 Prozent) als auch nominal (minus 0,7 Prozent) weniger um als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat.

Gartenlokal
Der kühle März hat den Gastwirten Umsatzeinbußen beschert.
Foto: Roland Weihrauch – dpa

Für das erste Quartal 2018 fällt die Bilanz nach Mitteilung der Wiesbadener Behörde durchwachsen aus: Real lagen die Erlöse um 0,6 Prozent unter dem Wert der ersten drei Monate 2017, inklusive Preiserhöhungen (nominal) setzten die Unternehmen 1,6 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum.

Den Wert für das Gesamtjahr 2017 korrigierten die Statistiker nach einer Neuberechnung nochmals nach oben: Demnach stiegen die Umsätze des Gastgewerbes im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt (real) um 1,5 Prozent. Der ursprünglich errechnete Wert von 0,9 Prozent war bereits auf 1,1 Prozent revidiert worden. Grund für die nun erfolgte erhebliche Veränderung war nach Angaben des Bundesamtes, dass ein größerer Betrieb von Bilanzierungsänderungen profitierte. Die Statistik erfasst Betriebe mit mindestens 150 000 Euro Jahresumsatz.

Bundesamt zu Gastgewerbe 03/2018

Wirtschaft
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