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    BER-Chef: Lage nicht annähernd mit 2012 zu vergleichen

    Wieder wird die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens verschoben. Wie 2012 zählen zu den Gründen Probleme mit Türen, die auch dem Brandschutz dienen. Der Flughafenchef sieht aber einen Unterschied.

    Gepäckband im Hauptstadtflughafen
    Verwaistes Gepäckband: Der Hauptstadtflughafen BER ruht weiterhin.
    Foto: Patrick Pleul - dpa

    Berlin (dpa). Berlins Flughafenchef Karsten Mühlenfeld hält Sorgen vor einer neuen jahrelangen Hängepartie am Hauptstadtflughafen BER für unbegründet. Trotz der Absage der geplanten Eröffnung sei die Situation nicht annähernd vergleichbar mit der Lage in 2012, schrieb Mühlenfeld an die Airport-Anwohner.

    Damals wie heute hatten die Verantwortlichen die Terminabsage unter anderem damit begründet, dass die elektronische Steuerung der Türen im Terminal nicht funktioniere. Es ist nicht sichergestellt, dass sie bei einem Brand ordnungsgemäß schließen. An diesem Dienstag (7. Februar) berät der Aufsichtsrat über die Konsequenzen.

    Der aktuelle Sachstand aus dem Baubereich sei ernüchternd, bekennt Mühlenfeld in der Anwohner-Zeitschrift „BER aktuell“. Dennoch sei die Lage anders als 2012, als die Inbetriebnahme vier Wochen vor dem Termin abgeblasen wurde. „Viele der Arbeiten im Terminal konnten wir mittlerweile erfolgreich abschließen.“ Das Bauamt habe den Umbau der Entrauchungsanlage genehmigt.

    Der Flughafenchef kündigte an, nun mit den zuständigen Firmen zu klären, wie groß die Verzögerung tatsächlich ist. „Und noch wichtiger: Wie die Mängel schnellstmöglich behoben werden können.“

    Der Aufsichtsrat tritt am Dienstag eigentlich zusammen, um in einer Sondersitzung mehrere Posten neu zu besetzen. Für die neue Berliner Landesregierung rücken Kultursenator Klaus Lederer (Linke) und Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) in das Kontrollgremium. Der Regierender Bürgermeister Michael Müller will Vorsitzender bleiben.

    Zudem wird die Arbeitnehmer-Bank im dann 20-köpfigen Aufsichtsrat von fünf auf zehn Mandate verstärkt. Grund ist, dass die Flughafengesellschaft inzwischen mehr als 2000 Beschäftigte hat und die Arbeitnehmerseite deshalb Anspruch auf die Hälfte der Sitze hat.

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