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    Hamburg

    Beiersdorf steigert Gewinn – Nivea-Umsatz in Europa lahmt

    Der Nivea-Hersteller Beiersdorf hat in den ersten neun Monaten des Jahres mehr verdient, kommt aber in seinen europäischen Märkten nur schleppend voran. Das Wachstum stammt überwiegend aus Amerika und Asien.

    Beiersdorf
    Die bekannte Hausmarke Nivea gehört zum Pflegegeschäft von Beiersdorf.

    Gut lief vor allem der Unternehmensbereich Tesa, der neben dem Konsumentengeschäft auch als Zulieferer der Autoindustrie aktiv ist und damit stark von der Konjunktur abhängt. Tesa steigerte den Umsatz von Januar bis September um 15,6 Prozent auf 654 Millionen Euro. Das macht allerdings nur knapp 14 Prozent des Beiersdorf-Konzernumsatzes aus.

    Wesentlich bedeutender ist das Kosmetikgeschäft mit der Weltmarke Nivea als Flaggschiff. Hier betrug das organische Wachstum lediglich 2,3 Prozent auf 4,05 Milliarden Euro. «In Großbritannien und Russland lief das Geschäft sehr positiv, in den übrigen Ländern Europas waren wir mit der Entwicklung nicht zufrieden», sagte Beiersdorf-Chef Thomas-B. Quaas am Donnerstag in Hamburg. Der Unternehmensbereich Consumer verlor in Deutschland 1,6 Prozent Umsatz, in Osteuropa 2,5 Prozent und auch in Westeuropa war die Entwicklung leicht negativ.

    Im dritten Quartal hat Beiersdorf insgesamt einen Umsatz von 1,53 Milliarden Euro erreicht, gegenüber 1,41 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Der Überschuss verbesserte sich von 98 auf 101 Millionen Euro, erwartet hatten Analysten allerdings 115 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten kletterte der Umsatz von 4,35 auf 4,7 Milliarden Euro, das Ergebnis nach Steuern von 289 auf 353 Millionen Euro.

    Die europäischen Märkte steuern mehr als 60 Prozent zum Beiersdorf-Umsatz bei und mehr als 80 Prozent zum Gewinn, allerdings mit sinkender Tendenz. In Amerika sowie Afrika, Australien und Asien wächst der Konzern mit Raten um die 20 Prozent; dementsprechend gewinnen diese Märkte zunehmend an Bedeutung.

    Für das Gesamtjahr zeigte sich Beiersdorf etwas weniger zuversichtlich als noch zum Halbjahr, hob aber die Prognose für die Tochter Tesa an. «Beiersdorf befindet sich seit der Einführung des neuen Geschäftsmodells in einer Übergangsphase», heißt es in dem Zwischenbericht. In Nord- und Südamerika zahle sich die Fokussierung auf die Hautpflege bereits aus. Mit der kontinuierlichen Umsetzung dieser Strategie wolle Beiersdorf auch alle übrigen Regionen wieder stärken. Für das Gesamtjahr sei ein organisches Umsatzwachstum von etwa drei Prozent zu erwarten.

    An der Börse wurden die Zahlen des Dax-Konzerns zunächst negativ aufgenommen. Während die meisten Aktien Kursgewinne verzeichnen konnten, lag die Beiersdorf-Aktie am Vormittag mit knapp 1,6 Prozent im Minus.

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