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Zu wenig Psychotherapie für Einwanderer

In Rheinland-Pfalz soll das Psychotherapie-Angebot für Menschen mit ausländischen Wurzeln besser werden – das fordert die Landespsychotherapeutenkammer (LPK). Die Dringlichkeit verstärke sich durch die wachsende Zahl von Flüchtlingen, sagte LPK-Präsident Alfred Kappauf.

"Wir in Rheinland-Pfalz haben ohnehin ein Problem mit der flächendeckenden Versorgung." Die LPK holt deshalb zum 27. September Experten zu ihrer jährlichen Fachtagung nach Mainz, um dort die Möglichkeiten und Grenzen der Therapie-Versorgung für Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu diskutieren.

Auf der Fachtagung sollen sich Therapeuten, Dolmetscher und andere Helfer austauschen können. Schirmherrin der Konferenz ist die Integrationsministerin des Landes, Irene Alt (Grüne). Zu den Referenten gehören neben Kappauf und Alt auch die Diplom-Psychologen Mike Mösko vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Cinur Ghaderi von der Evangelischen Fachhochschule in Bochum.

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