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    Umfrage: Skepsis an der grünen Basis ist sehr groß

    Berlin/Rheinland-Pfalz - Die Basis der Grünen sieht Schwarz-Grün im Bund zumeist skeptisch oder lehnt ein solches Bündnis ab. Es gibt aber auch Stimmen, die ernsthafte Gespräche mit der Union befürworten. „Wir haben viele kritische Rückmeldungen aus den Kreisverbänden erhalten“, sagte der niedersächsische Landeschef Jan Haude.

    Eine Mehrheit könne sich Schwarz-Grün nicht vorstellen und stelle selbst Gespräche infrage. Die Hamburger Landeschefin Katharina Fegebank meinte: „Wir sind Wahlverlierer – ich sehe uns erst einmal gar nicht im Auftrag der Regierungsbildung.“

    „Das muss man nach den Inhalten entscheiden“, sagte der Vorstandssprecher des Kreisverbands Essen, Mehrdad Mostofizadeh. Man müsse abwarten, „ob sich bei der Union mehr Seehofer oder mehr Merkel durchsetzt“.

    Zurückhaltung in Mainz: Ansätze für Gemeinsamkeiten mit der CDU sieht Kreisvorstandssprecher Thorsten Lange kaum. Die Grünen müssten zu viele Kröten schlucken. Erst in dieser Woche hat sich der Landesverband wegen der Pädophilie-Debatte sehr kritisch zu einer möglichen Koalition mit der CDU geäußert. „Diejenigen, die uns vor der Bundestagswahl in die Kinderschänderecke gestellt haben, dürfen nicht nach der Wahl glauben, dass sie mit offenen Armen empfangen werden“, sagte Fraktionschef Daniel Köbler unserer Zeitung.

    Und Tabea Rößner, Grünen- Spitzenkandidatin bei der Bundestagswahl, ergänzte: „Der Verlauf der Pädophilie-Debatte hat viele Grüne verletzt.“ Schwarz- Grün „wird damit nicht einfacher“. Auch im größten Kreisverband des Saarlands, in Saarlouis, geht die Tendenz in Richtung Ablehnung, sagt dessen Chef Klaus Kessler.

    „Die inhaltlichen Unterschiede sind zu groß, insbesondere in Energie-, Infrastruktur-, Familienund Bildungspolitik.“ Ähnlich äußerten sich die Chefs des Kreisverbandes Saarbrücken, Manfred Jost und Simone Peter, die designierte Grünen-Bundeschefin. Dagegen meinte der Chef in Merzig, Karl Raczek:

    „Schwarz-Grün wäre mit Blick auf die Vermeidung einer Großen Koalition und grüne Einflussnahme auf brennende Themen wie die Energiewende die intelligentere Entscheidung.“ Skeptische Stimmen auch in Baden-Württemberg: „Schwarz- Grün stößt auf sehr wenig Gegenliebe“, sagte Susanne Häcker vom Vorstand des Reutlinger Kreisverbandes. „Das passt einfach nicht.“

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