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RZ-Redakteure geben 7 Tipps für den kleinen Urlaub vor der Haustür

Unsere Redakteure stellen ihre ganz persönlichen Freizeitideen für Familien vor: Schöne Tage in der Region – ob barfuß oder mit dem Rad, ob unterirdisch oder im kühlen Nass

Andreas Nitsch empfiehlt den 3,5 Kilometer langen Barfußpfad in Bad Sobernheim:

„Schuhe und Socken aus: Der Gang durch das Lehmstampfbecken ist eine kühlende Angelegenheit. Der Weg über Rindenschrot, Holz, Steine und Sand kommt einer Reflexzonenmassage gleich. Höhepunkte sind das Waten durch die Nahefurt und das Hangeln über die 40 Meter lange Hängebrücke. An der Strecke gibt es einen Kiosk und einen Imbissstand.“

Geöffnet täglich 9 bis 20 Uhr; Erwachsene zahlen 3, Kinder 1,50 Euro, es gibt weitere Ermäßigungen. Infos: Tel. 06751/81241.

Markus Müller empfiehlt die Tropfsteinhöhle Herbstlabyrinth bei Breitscheid:

„Die Tropfsteinhöhle Herbstlabrinth ist eine noch recht neue Attraktion im Hessischen Westerwald. Sie liegt direkt am Premiumwanderweg Westerwaldsteig. 125 Stufen führen die Besucher etwa 50 Meter unter die Erde – bei einer Temperatur von nur 9 Grad verspricht das gerade an heißen Sommertagen eine wohltuende Erfrischung. Die moderne, stimmungsvolle LED-Beleuchtung macht den Höhlenbesuch zu einem ganz besonderen Erlebnis für die ganze Familie. An vielen Stellen haben sich besondere Tropfsteinformationen und Calcitkristalle gebildet. Breitscheid ist gut über die Bundesstraße 255 Richtung Herborn zu erreichen.“

Stündliche Führungen gibt es samstags und sonntags von 10 bis 19 Uhr. Erwachsene zahlen 8, Kinder 5 Euro. Weitere Infos: www.zeitspruenge.de

Regina Theunissen empfiehlt die Ehrenburg bei Brodenbach an der Mosel:

„Ein tolles Ziel für Familien. Was die Burg reizvoller macht als manche andere: Sie ist erlebbarer. Hier muss man nicht auf die nächste Gruppenführung warten und mit Rücksicht auf andere den Mund halten. In der Ruine darf man auch mal was anfassen, den Turm besteigen – Kind sein. Im Juli und August gibt es sonntags Rätsel, Ritterkämpfe und Aktionen zum Mitmachen.“

Das Sonntagsprogramm kostet 7 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Kinder. Der Eintritt an anderen Tagen ist etwas günstiger.

Daniel Weber empfiehlt einen Ausflug ins Asdorftal nach Niederfischbach:

„Eine Radtour, eine gemütliche Runde mit dem Tretboot und ein Abstecher in den Tierpark. In Niederfischbach (Kreis Altenkirchen) lässt sich das alles prima miteinander verbinden. Vom Bahnhof in Kirchen aus führt ein zwölf Kilometer langer Radweg über die alte Bahntrasse durchs Asdorftal ins malerische Freudenberg. Unterwegs sollte man in Niederfischbach haltmachen: Dort gibt es einen kleinen, aber feinen Tierpark mit Puma, Nasenbär & Co. Hat man vom Trampeln noch nicht genug, kann man am nahe gelegenen Tüschebacher Weiher ein Tretboot mieten.“

Der Eintritt in den Tierpark kostet 2 Euro für Kinder, 4 Euro für Erwachsene ab 15 Jahren. Die halbstündige Fahrt mit dem Tretboot für maximal vier Personen kostet 5 Euro. Infos: www.tierpark-niederfischbach.de, www.haus-tueschebach.de

Angela Kauer empfiehlt den Wasserpark im Neuwieder Stadtteil Feldkirchen:

„Der Wasserpark Feldkirchen ist für kleine und große Kinder toll – und günstig obendrein. Gerade an heißen Tagen macht das Planschen in der Erlebnislandschaft rund ums nasse Element richtig Spaß. Pumpen, Schleusen, Kugeln, Mühlen, Wasserläufe – überall kann man was ausprobieren. Dazu gibt's ein Café und eine Picknickwiese: Was will man mehr?“

Erwachsene haben freien Eintritt, Kinder zahlen für den ganzen Tag 2,50 Euro. Weitere Infos: www.wasserpark-feldkirchen.de

Rainer Gräff empfiehlt eine Tagestour ans Niederwalddenkmal bei Rüdesheim:

„Eine Kombination aus Schiffstour, Seilbahn- und Sesselliftfahrt, Sightseeing, und Wandern: Startpunkt ist am Binger Rheinufer. Dort gibt es entlang der Promenade und auf dem früheren Landesgartenschaugelände tolle Spielplätze. Mit dem Schiff geht es über den Rhein nach Rüdesheim, dort durch die Drosselgasse bis zur Seilbahn. Diese führt über die Weinberge zum geschichtsträchtigen Niederwalddenkmal mit traumhaftem Rheinblick. Ein Spaziergang durch den Wald, an der Zauberhöhle vorbei, endet am Jagdschloss Niederwald. Hier steigt man in den Sessellift und fährt hinab nach Assmannshausen, von wo aus das Schiff wieder zurück nach Bingen fährt.“

Das Ringticket mit den Schiff- und Seilbahnfahrten kostet für Erwachsene 11, für Kinder von 5 bis 13 Jahren 5,50 Euro.

Thomas Torkler empfiehlt eine nette Tour auf dem Schinderhannes-Radweg:

„Freie Fahrt auf ehemaliger Bahntrasse: Die 37 Kilometer lange Strecke über die Hunsrückhöhen beginnt unweit des Emmelshausener Bahnhofs und führt über Pfalzfeld und Kastellaun bis Simmern. Im dortigen Hunsrückmuseum gibt's interessante Einblicke in das Leben des Hunsrückräubers Schinderhannes. Die Radstrecke ist gut für Familien mit Kindern geeignet, da sich die Steigungen in Grenzen halten.“

Anreise mit dem Auto über die A 61, Ausfahrt Emmelshausen

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Schnörzen, Dotzen oder Gribschen - Wer tut's noch?

Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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