40.000
  • Startseite
  • » Nachrichten
  • » TagesThema
  • » Ring-Rocker feiern die pure Lust am Leben
  • Aus unserem Archiv

    Ring-Rocker feiern die pure Lust am Leben

    Es ist ein gespenstischer Moment, als die reale Terrorgefahr auf die Traumwelt Rock am Ring trifft. Eben noch bejubeln 50.000 Menschen lautstark den Auftritt der Broilers, Sekunden später ist es schlagartig still. „Die Polizei hat vorsorglich das Festival unterbrochen – aufgrund einer terroristischen Gefährdungslage. Wir bitten euch, ruhig und geordnet auf die Camping- und Parkplätze zu gehen“, verkündet Daniel Brunisch, Diplom-Psychologe beim „Schutzengel-Team“ von Rock am Ring, von der Bühne in die schier endlose Masse.

    Es ist ein Moment maximaler Anspannung. Sorgenvoll beobachten Verantwortliche, Polizei, Ordnungskräfte und Journalisten, wie die Zehntausenden reagieren. Was dann passiert, wird kurz darauf in Videosequenzen um die Welt gehen. Die Fans wenden sich von der Bühne ab, gehen ruhig, vorsichtig und vollkommen kontrolliert auf die Ausgänge zu. Niemand wird panisch, niemand drängelt, niemand rennt. Dafür beginnen die Ring-Rocker mit etwas anderem: Sie singen. Erst Mut machend das als verbrüdernde Fußballhymne bekannt gewordene „You'll Never Walk Alone“ (sinngemäß: Du wirst deinen Weg niemals allein gehen müssen), dann trotzig den Geier-Sturzflug-Hit: „Eins kann uns keiner nehmen – und das ist die pure Lust am Leben!“ Es ist ein erstes, überwältigendes Zeichen gegen Hass und Angst, das die Ring-Rocker an diesem Freitagabend setzen. Und es wird bis zur Sonntagnacht nicht das letzte sein.

    Zwei weitere Tage feiern auf dem Nürburgring Fans und Bands gemeinsam in einer Stimmung, wie sie so emotional bei Rock am Ring wohl noch nie geherrscht hat. „Angst darf nicht siegen“, schreit Donots-Sänger Ingo Knollmann am Samstag, keine 24 Stunden nach der Terrorwarnung in die Menge – und erntet infernalischen Jubel. Am selben Abend spielen die Broilers ihren unterbrochenen Auftritt zu Ende. Die Massen kommen, viele Tausende mehr als am Vortag. Sie wollen sagen: Ihr kriegt uns und unsere Lebensfreude nicht klein. Am Ende des Auftritts ist die überwältigte Band den Tränen nah.

    Campino, Sänger der Toten Hosen, zollt weltweiten Respekt an die Ring-Fans. „Wir haben Nachrichten bekommen aus Argentinien, aus Mexiko, aus Liverpool. Das ist einfach gnadenlos gut von euch gewesen.“ Zum Abschluss befreien sich Zehntausende lautstark von Angst und Anspannung und schreien mit der Band „You'll Never Walk Alone“ in den Nachthimmel – jenen Song, den sie bei der Evakuierung angestimmt hatten.

    Über Nacht hatten die Fans bereits auf den Campingplätzen Dutzende Schilder gebastelt: „Terror ist scheiße“ – diesen Spruch hatten sie ebenfalls bei der Räumung skandiert –, „Kein Platz für Terror“, „Rock am Ring gegen Terror“ oder „Tanzen gegen Terrorismus“ steht dort. Es ist das Sprachrohr der Masse, um ihr friedvolles Aufstehen gegen den Hass in der Welt zu unterstreichen. Gegen jedweden Hass. Denn auffällig ist, dass sowohl Fans als auch Bands sich unisono und sofort nicht nur gegen Terroristen wenden, sondern auch gegen Nazis und Populisten, die aus den Ereignissen Kapital schlagen wollen.

    Es ist diese Mischung aus Trotz, Mut und Lebensfreude, die die 32. Auflage von Rock am Ring zu einer ganz besonderen macht. Das beste Fazit nach diesen Stunden der Angst und Ungewissheit und der anschließenden Demonstration von Toleranz und Stärke schrie Rapper Marteria am Sonntagabend in die Massen: „Wir haben uns den Ring zurückgeholt!“

    Kommentar von RZ-Chefredakteur Peter Burger über „Rock am Ring“ im Zeichen der Terrorgefahr: Zur Sicherheit gibt’s keine Alternative

    Mit dazu beigetragen haben auch die Beatsteaks. „Man sollte niemals den Mut verlieren. Musik hilft gegen Angst!“, ruft Arnim Teutoburg-Weiß, Sänger der Band aus Berlin, den Zehntausenden entgegen, die am Samstag an der Volcano Stage feiern wollen. Fans bis zum Horizont dürften die Beatsteaks von der Bühne sehen, auf der die Zeichen auf Vollgas stehen: Die Beatsteaks reihen sich nicht nur ein in den Reigen der Bands, die gegen den Terrorschreck anfeiern, sie beanspruchen den Spitzenplatz – und finden obendrein richtige Worte: „Die Welt ist ein komischer Ort geworden“, ruft Teutoburg-Weiß. „Bitte macht euch stark gegen Leute, die Hass in die Welt bringen und ihn predigen, gegen Nazis. Lasst ihnen niemals Raum, niemals!“ Bei diesen Worten steht der Ring zusammen, ist die Masse einmal mehr eine Gemeinschaft, wenn die Antwort auf einen solchen Appell ohrenbetäubender Jubel ist: ein Gänsehautmoment.

    Sowieso gibt es viele bemerkenswerte Momente bei Rock am Ring. Ein sehr nüchterner, aber in der Sache sehr schöner ist, als es auch offiziell bestätigt wird, wie die Fans miteinander feiern – sehr friedlich: Lediglich zwölf Körperverletzungen registriert die Polizei, Polizeidirektor Gerd Bertram. „Wenn man bedenkt, dass hier rund 100.000 Menschen eine halbe Woche lang aufeinandertreffen, sind diese Zahlen zu vernachlässigen“, sagt er und schickt erneut ein Lob an die Fans. Dem schließt sich Thomas Hocke-Falcke vom Deutschen Roten Kreuz an: „Es war ein sehr, sehr ruhiges Festival für uns“, sagt er. 5500-mal leistete das DRK Hilfe. Damit lägen die Werte unter denen der Vorjahre. Bleibt unterm Strich die Gewissheit: Der Ring feiert friedlich und respektvoll miteinander – aber auch ausgelassen.

    Wobei den Ring-Rockern der dritte und letzte Festivaltag noch einmal alles abfordert. Die Prophets of Rage lassen am Sonntagabend vergessen, dass den Fans schon zweieinhalb lange Festivaltage und kurze Nächte in den Knochen stecken. Singen, tanzen, schreien, ausrasten: Es geht langsam auf die Zielgerade bei diesem Festival, das zu mehr als „nur“ einem Megamusikfest geworden ist. Hier wird gegen Angst und Hass gefeiert. Die Prophets of Rage liefern den Soundtrack dazu – wenn auch mit einer anderen Ebene.

    Die US-amerikanische Band, in der Mitglieder von den legendären Gruppen Rage Against the Machine, Public Enemy und Cypress Hill, wirken, spart in ihren Songs nicht mit politischen Aussagen: US-Präsident Donald Trump ist ihnen ein Dorn im Auge, gegen ihn singen sie immer wieder an. Den Terroralarm am Ring sprechen sie nicht an, sondern setzen voll und ganz auf die befreiende Wirkung ihrer Musik.

    Sowieso sind es vor allem die deutschen Bands, die die Vorkommnisse kommentieren – teils auch bei Rock im Park in Nürnberg, dem Zwillingsfestival von Rock am Ring, wo dieselben Bands auftreten. Tote-Hosen-Sänger Campino beispielsweise hält dort laut Medienberichten noch einmal eine flammende Rede, sich nicht von der Terrorgefahr einschüchtern zu lassen: „Das Ziel dieser Wichser ist dann erreicht, wenn sie uns den Spaß nehmen. Doch das schaffen sie nicht“, wird er zitiert. Klare Worte, klare Botschaft. Und die Festivalgänger in Nürnberg, besonders aber am Ring zeigen, dass sie sie verinnerlicht haben. Feiern gegen Angst und Hass: Die Stimmung bei diesem Festival war legendär.

    Zudem ist die Rückkehr zum Ring im nächsten Jahr schon beschlossene Sache: Das Festival findet vom 1. bis 3. Juni statt.

    Von Markus Kuhlen und Anke Mersmann

    Kommentar: Markus Kuhlen verneigt sich vor den Rockanhängern

    In nur 15 Minuten verließen die Fans nach Bekanntgabe der Gefährdungslage das Rock-am-Ring-Gelde. Eine großartige Leistung der Fans, urteilt unser Redakteur Markus Kuhlen.

    Markus Kuhlen
    Markus Kuhlen

    Ring-Rocker. wir sind stolz auf euch. Es lässt sich nur ansatzweise in Worte fassen, wie groß der Dank ist, der euch gebührt. Mitten im größten Partyrausch kommt die Ansage, dass das Festival wegen einer Bedrohungslage unterbrochen wird, ihr das Gelände verlassen sollt. Veranstalter Marek Lieberberg steht vor euch und sagt: „Es gibt eine Gefährdungslage, und die ist real.“ In diesem Moment hätte alles passieren können: von Massenpanik bis zu Randale aus Frust über ein wieder mal unterbrochenes Festival. Aber nichts davon geschieht. Stattdessen hört ihr zu, verlasst geordnet, zügig und singend das Gelände. Es dauert nur gut 15 Minuten. Eine großartige Leistung.

    Es gibt diese Klischees über euch: Saufende und grölende Idioten, die tagelang die Sau rauslassen und sich danebenbenehmen. Wer so denkt, sollte sich fragen, wie er in dieser Situation reagiert hätte. Wenn er inmitten einer riesigen Menschenmasse die Nachricht erhalten hätte, dass es aktuell eine diffuse Gefahr für Leib und Leben gibt. Und sich dann gut überlegen, wie vernünftig, aufmerksam und tolerant ein Publikum sein muss, das so agiert, wie es am Nürburgring geschehen ist. Ring-Rocker, ihr seid fantastisch.

    Kommentar: Anke Mersmann zum Auftritt des Blitzopfers von Rock am Ring 2016

    Auf das schwarze T-Shirt ist ein gelber Blitz gedruckt. Dass ausgerechnet Julian Schiller ein solches Shirt trägt, zeugt von Haltung, Stärke und Humor: Er ist der junge Mann, der 2016 bei Rock am Ring in Mendig vom Blitz am Kopf getroffen wurde. Ein besonderer Moment, meint Redakteurin Anke Mersmann.

    Es stand lange schlecht um sein Leben. Aber der 20-Jährige hat sich zurückgekämpft. So weit, dass er bei diesem Festival auf Einladung des Veranstalters wieder mit von der Partie war, mit Freunden und Familie im Wohnwagen campierte – und er sich sogar den Auftritt auf der großen Bühne zutraute.

    Vom Blitz getroffen und zurück bei Rock am Ring: Julian Schiller mit Marek Lieberberg
    Vom Blitz getroffen und zurück bei Rock am Ring: Julian Schiller mit Marek Lieberberg

    Als er am Freitag noch vor dem Terroralarm mit Marek Lieberberg auf die Volcano Stage kommt und sich auf einen Stuhl setzt, legt sich Stille über die Abertausenden Musikfans – sie bricht, als Lieberberg erzählt, wer der junge Mann neben ihm ist: Jubel kommt auf, Applaus für Julian. Was für eine schöne Geste der Ring-Rocker für einen, der einer von ihnen ist und dem das Schicksal übel mitgespielt hat. Der Blitz hat Julian die Gesundheit genommen, die körperliche Kraft, davon erzählt er in einem Blog . Aber Julian hat innere Stärke, ein solcher Auftritt ist nicht ohne – und bleibt in Erinnerung. Auch weil er seinen Helfern von damals dankt. Ohne sie wäre er nicht hier, nicht im Leben, nicht auf der Bühne bei Rock am Ring – ein besonderer Moment für ihn genauso wie für das Festival.

    Trotz aller Katastrophen: Fans bleiben treu

    Nürburgring. Erst verliebten sie sich ineinander, dann in den Rock: Als sich Petra und Jo Domes 1991 kennenlernten, dauerte es noch vier Jahre, bis sie das erste Mal gemeinsam zu Rock am Ring fuhren. 18-mal haben sie das Megafestival inzwischen besucht. „Petra war von der Idee sofort völlig begeistert. Jetzt ist sie es, die mich einmal im Jahr erinnert: Wir müssen Karten bestellen.“ Und daran ändern auch Unwetter und Terroralarm nichts.

    Denn für die beiden Festivalurgesteine bedeutet der Ring nach wie vor die völlige Abkehr vom Alltag – von zunehmenden Sicherheitsvorkehrungen, die etwa 2016 aufgrund von Unwetter zum Abbruch und am Freitagabend dieses Jahres zur Unterbrechung des Festivals führten, lassen sie sich nicht beeindrucken. „Für den Moment schneidet man einfach alle Fäden zum Zuhause durch“, sagt Jo. Dieses Gefühl ist ihnen geblieben, auch wenn sich der Ring stark gewandelt hat – wer könnte das besser beurteilen als die zwei Traditionsrocker. „Wir waren 1995 zum ersten Mal hier. Da war alles viel chaotischer. Es gab kaum Ordner, kaum Security. Auto und Zelt konnten problemlos nebeneinander stehen, und die alten Aufgänge zum Gelände waren total beengt und eigentlich gefährlich für so viele Menschen“, ergänzen beide Erinnerung um Erinnerung. „Heute ist auch alles viel disziplinierter. Überleg mal, in den 90ern hatten die Leute Kettensägen dabei, um Aufbauten an den Campingplätzen zu machen“, sagt Petra. Und: „Früher gab es auch mal ne Prügelei. Heute habe ich den Eindruck, dass die Leute viel friedlicher miteinander umgehen“, findet Jo. Das beste Beispiel für den harmonischen Umgang lieferten rund 87.000 Fans bei der Evakuierung des Festivalgeländes am Freitag. „Das hat uns schon sehr erstaunt, wie ruhig das alles ablief. Bei den Unwettern in Mendig war das ganz anders. Da sind viele Leute panisch vom Gelände gerannt“, erinnert sich Petra.

    Sie selbst und auch ihr Mann gehen mit solchen Situationen entspannter um – mit Gewitter muss man rechnen. Diffuser ist die Lage natürlich, wenn es um Terroralarm geht, meint sie. „Wir haben schon, bevor wir gefahren sind, über die Möglichkeit eines Anschlags gesprochen. Am Ende dreht man sich bei solchen Diskussionen aber im Kreis. Wir wollen auch nicht zulassen, wegen Hirngespinsten nicht mehr zu Festivals zu gehen.“

    Und so will das Paar dem Ring auch weiterhin die Treue halten. Unter einer Bedingung: „Wir entscheiden immer stark nach dem Programm. Wir wollen gern Rockbands sehen. Dass jetzt auch viel Hip Hop gespielt wird, finde ich nicht so gut“, erklärt Jo. Und ergänzt, dass auch die vielen Reglementierungen die Festivalatmosphäre beeinflussen. „Heute müssen die Bändchen zum Beispiel zwangsläufig am rechten Arm getragen werden oder auch die Ordnung der Ein- und Ausgänge ist streng, wirklich streng einzuhalten. Klar, dass das bei so vielen Menschen auch notwenig ist, aber ich glaube schon, dass man aufpassen muss, dass man so eine Veranstaltung nicht kaputt reguliert.“

    Er vertraut dem Veranstalter, wenn es darum geht, Gefahrenpotenziale abzuschätzen: „Man muss doch sehen, dass Marek Lieberberg mehr als 30 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet hat. Darauf verlasse ich mich schon mehr als auf die Einschätzung von politischer und behördlicher Seite.“ Und was sie auch die nächsten Jahre noch erwarten wird, zum jetzigen Zeitpunkt sagen beide: „Der Ring ist immer noch unser Ring“ – komme, was wolle.

    Melanie Schröder

    Worte sind die stärkste Waffe

    Nürburgring. Wenn es brenzlig wird, sollen sie für Ruhe und Sicherheit sorgen – und das haben sie mit Bravour gemeistert: Das Team der taktischen Kommunikation der Polizei hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Räumung von Rock am Ring so reibungslos funktioniert hat. Unsere Zeitung hat mit den Mitgliedern über ihre Verantwortung und die Besonderheiten ihrer Aufgabe gesprochen.

    Foto: Jens Weber

    Dass es am Freitagabend, als Rock am Ring wegen einer „terroristischen Gefährdungslage“ unterbrochen wurde, nicht zu einer Panik kam, lag auch am Team der taktischen Kommunikation. Die Beamten waren maximal gefordert, um die Festivalbesucher geordnet vom Gelände zu führen – mit Erfolg, auch dank des tollen Verhaltens der Ring-Fans. Die Besucher haben sich ohne Panik auf den Weg zu ihren Zelten gemacht.

    Im Einsatz war dabei unter anderem Michael Reißmann von der Polizei Cochem. Reißmanns Ziel und das seiner Kollegen: Durch Reden Eskalation verhindern, durch Kommunikation Sicherheit schaffen. Die stärkste Waffe ist dabei das Wort. Bei Einsätzen versuchen die Mitglieder der Truppe, mit den Menschen zu reden, ihnen die Lage zu erklären. Und manchmal greifen sie zu unkonventionellen Methoden, wie Gottfried Nick von der Polizei Boppard erzählt: „Wenn wir merken, dass sich in einer Gruppe eine Dynamik aufbaut, versuchen wir, sie dazu zu bewegen sich hinzusehen, um Ruhe reinzubringen.“ Immer im Einsatz ist dabei auch der Lautsprecherwagen. „Wir haben auch schon mal mit den Leuten gesungen“, erzählt Nick.

    Das 30-köpfige Team, das bei Großveranstaltungen im Einsatz ist, gibt es seit 2010 bei der Polizei Rheinland-Pfalz. Alle Mitglieder machen Einsätze im Team der taktischen Kommunikation nebenberuflich. Und sie alle wissen: Ihr Einsatz ist oft eine Gratwanderung. Jedes Wort muss mit Bedacht ausgesucht sein, um eine Panik zu verhindern. Für den aktuellen Einsatz bei Rock am Ring haben Reißmann und seine Kollegen mit den Veranstaltern genau besprochen, was sie zur Unterbrechung am Freitagabend sagen. Wie sie es sagen. Und wann sie es sagen.

    Zwei Kollegen der Stadtpolizei Zürich, die bei Rock am Ring mit dem Polizeiteam unterwegs waren, zeigten sich im Nachhinein beeindruckt. „In Zürich haben wir so etwas bisher nicht. Ich habe mir das Konzept in der Vorbereitung sehr genau angesehen und habe nun die Gelegenheit, es in der Praxis kennenzulernen und die Kollegen zu löchern“, sagt Sandro Büchler von der Stadtpolizei Zürich.

    Obwohl Reißmann und seine Kollegen bei Festivaleinsätzen viel Einsatz zeigen und auf geregelte Arbeitszeiten verzichten müssen, machen sie ihren Job gern. „Es ist eine gute Gelegenheit, mit den Bürgern in Kontakt zu treten“, sagt Reißmann. Auch Nick betont, dass es oft die kleinen Dinge sind, die Freude machen: „Wir konnten einer jungen Dame helfen, die ihr Festivalticket zu Hause hatte liegen lassen. Das sind schöne Momente.“

    Nina Borowski

    Tagesthema
    Meistgelesene Artikel
    Ihre Fragen, Hinweise oder Kritik

    Onliner vom Dienst
    Maximilian Eckhardt
    0261/892743
    Kontakt per Mail
    Fragen zum Abo: 0261/98362000

    epaper-startseite
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige
    Das Wetter in der Region
    Dienstag

    0°C - 8°C
    Mittwoch

    4°C - 6°C
    Donnerstag

    3°C - 7°C
    Freitag

    2°C - 6°C

    Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

    UMFRAGE
    Winter, oh Winter!

    Mit voller Kraft brach am Wochenende der Winter herein – allerdings ging ihm schnell die Puste aus. Wie finden Sie das Winterwetter?

    Anzeige
    Event-Kalender
    Veranstaltungstipps

    Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!