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    Pfalzwerke: Die Wende kostet Geld

    Der Umstieg auf erneuerbare Energien in Deutschland wird nach Einschätzung des Energieversorgers Pfalzwerke Einschränkungen mit sich bringen.

    "Die erneuerbaren Energien gibt es nicht ohne Nebenwirkungen, das muss den Menschen klargemacht werden", sagte Pfalzwerke-Vorstandsmitglied Werner Hitschler. Viele seien zwar für den Ausbau erneuerbarer Energien.

    "Aber wenn dann vor ihrer Haustür konkret ein Projekt umgesetzt werden soll, sieht es plötzlich ganz anders aus." Als Beispiele nannte er den Bau von Biogasanlagen, von denen Geruchsbelästigungen ausgehen können, und den Widerstand gegen die notwendigen neuen Stromtrassen für den Transport der Energie.

    Neben einer energiepolitischen Diskussion sei deshalb auch eine gesellschaftspolitische Debatte nötig, sagte Hitschler. Außerdem müsse den Menschen und der Politik klar sein, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien Folgen für den Energiepreis habe. "Zu den Fakten gehört auch, dass Strom dann nicht billiger werden kann."

    Firma hält an Geothermie fest

    Hitschler verweist auch auf die Diskussion um die Nutzung der Geothermie in Rheinland-Pfalz. Ein erstes Kraftwerk in Landau, das von einer Pfalzwerke-Beteiligung betrieben wird, hatte wahrscheinlich kleinere Beben in der Nähe des Kraftwerks ausgelöst. Die Pfalzwerke planen ein weiteres Kraftwerk in Insheim, im Raum stehen Investitionen von 46 Millionen Euro. "Wir wollen natürlich eines Tages eine angemessene Rendite erwirtschaften", sagte Hitschler.

    Den richtigen Weg sieht er in der Umsetzung von Projekten mit den Kommunen. "Etwas gegen den Willen der Kommune durchzusetzen, ist nicht unser Weg." Eine Zusammenarbeit mit der betroffenen Stadt oder Gemeinde sorge auch für eine höhere Akzeptanz in der Bevölkerung.

    Die Energie, die die Pfalzwerke ihren Kunden liefern, stammt heute schon zu etwa 24 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Der Anteil soll in den kommenden Jahren weiter steigen. Geplant ist etwa der Ausbau von Solarenergie und Windkraft. Derzeit betreibt die Konzerntochter Pfalzwind mehr als 50 Windkraftanlagen, mittelfristig sind 50 weitere geplant - allerdings nur dort, wo sie gewünscht und problemlos genehmigungsfähig sind.

    Von Marc Strehler

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