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Leidvolle Jahre sind geprägt von 16 Operationen und Drama um Kinderlosigkeit

Bevor das Drama um ihren Brustkrebs begann, hatte Anja Nau schon elf Bauchoperationen hinter sich. Sie heiratet 1989. „Da war ich in der 14.

Woche schwanger“, erinnert sie sich. Zwei Tage später erleidet sie eine Fehlgeburt, zwei Jahre später hat sie eine Eileiterschwangerschaft. „Ein Tubenverschluss wurde festgestellt, viel versucht – aber es sollte einfach nicht funktionieren.“ In dieser Zeit wird ihr Mann alkoholkrank. Sie trennt sich. Manfred macht eine Therapie, wird trocken. Die beiden versuchen es nochmals miteinander. Die Ehe glückt, 2001 ist Anja wieder schwanger. Zuvor hatte man einen Eileiter entfernt wegen eines gutartigen Tumors. Diesmal hat sie eine Bauchraumschwangerschaft, die abgebrochen werden muss. Das Ehepaar versucht es mit künstlicher Befruchtung, die Hormonbehandlung resultiert in einer „riesigen Zyste, die bei einer Bauchspiegelung entfernt wurde“. Es folgen ständige Leistenschmerzen und Blutungen. 2003 wird die Gebärmutter entfernt. Sie dürfen kein Kind adoptieren oder Pflegekind aufnehmen: Das Jugendamt habe nicht direkt, aber durch die Blume gesagt, dass die Suchterkrankung des Ehemanns ausschlaggebend war, so Manfred Nau. Die Schmerzen bleiben: Es folgen eine Narbenhernien-OP und immer wieder Zysten. Ein Stück Darm, das an der Bauchwand festgewachsen war, wird 2009 dann wie auch der zweite Eileiter entfernt. das

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