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Fast täglich meldet Betreiber EDF neue Zwischenfälle – Chronologie

Rauchentwicklung, Defekte, Konstruktionsmängel: Im Kraftwerk Cattenom häufen sich die Probleme – Eine Chronologie der jüngsten Ereignisse

Rauchentwicklung, Defekte, Konstruktionsmängel: Im Kraftwerk Cattenom häufen sich die Probleme – Eine Chronologie der jüngsten Ereignisse

Cattenom. Immer wieder kam es in den vergangenen Wochen im Atomkraftwerk Cattenom zu Zwischenfällen. Eine Chronologie der jüngsten Ereignisse:

21. Februar 2012: Der Betreiber des AKW Cattenom meldete, dass der Block Nummer zwei wegen eines elektrischen Defekts am Stromgenerator abgeschaltet werden musste. Der Stromgenerator liegt im nicht nuklearen Teil der Anlage. Nach Aussage des Betreibers hatte diese Abschaltung keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Anlage, des Personals oder die Umwelt. Der Block Nummer zwei war schon einmal am 10. Februar wegen eines Defekts am Stromgenerator abgeschaltet worden.

11. Februar: Diesmal kam es im Block Nummer vier durch die Überhitzung eines Heizgerätes zu einer Rauchentwicklung. Hierdurch wurde Alarm auf der Steuerwarte ausgelöst. Die Betriebsmannschaft stellte fest, dass der Rauch in der Nähe eines Heizgerätes in einem der Räume für die Dieselaggregate entstanden war. Die herbeigerufene externe Feuerwehr stellte allerdings fest, dass kein Feuer ausgebrochen war. Der Rauch war durch die normale Raumventilation abgezogen. Der Alarm wurde aufgehoben.

10. Februar: Wie der Betreiber des AKW Cattenom meldete, kam es im Block zwei des Kernkraftwerks zu einer Reaktorschnellabschaltung. Ursache: ein Defekt am Stromgenerator im nicht nuklearen Sekundärbereich des Anlage. Die Untersuchungen für die Ursache des Defekts am Stromgenerator laufen.

9. Februar: Ein Mitarbeiter eines Wachdienstes stellte an der Kühlwasser-Pumpstation der Reaktorblöcke drei und vier (nicht nuklearer Bereich) austretenden Rauch fest. Der Wachmann alarmierte daraufhin die Feuerwehr. Diese brachte die Rauchentwicklung unter Kontrolle.

6. Februar: Bei einer Routineprüfung wurde das Fehlen einer Durchlassöffnung von 20 Millimetern Durchmesser in der Zuleitung des Kühlwassers der Brennelementlagerbecken entdeckt. Diese Öffnung hat die Aufgabe, bei einer Fehlsteuerung im Zulauf des Kühlwassers ein ungewolltes Zurücklaufen des Beckenwassers durch den Siphon-Effekt zu verhindern. Dieses Zurücklaufen könnte im ungünstigsten Fall zu einem Absinken des Wasserstandes im Lagerbecken und damit zur Beschädigung der Brennelemente durch mangelnde Kühlung führen.

5. Januar: An jenem Donnerstag schaltete sich der Reaktorblock Nummer vier automatisch ab. Ursache war eine unvorhergesehene Schließung eines Ventils im Sekundärkreislauf des Kernkraftwerks. Dieser befindet sich außerhalb des nuklearen Bereichs. Die Mitarbeiter des AKW haben diese Abschaltung begleitet. Durch die Schließung des Ventils trat Dampf aus. Dies war mehrere Sekunden lang hörbar. Das Ereignis hat die Sicherheit der Anlage und die Umwelt nach offiziellen Angaben des französischen Energieversorgers nicht beeinträchtigt.

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