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    Fakten zum Betreuungsgeld

    150 Euro pro MonatWer sein Kind unter drei Jahren nicht in einer Kita oder bei einer Tagesmutter hüten lassen will, kann Betreuungsgeld beantragen. Vom 1. August dieses Jahres an erhalten Eltern 150 Euro pro Monat und Kind.

    Bisher waren es seit der Einführung vor genau einem Jahr 100 Euro. Die Sozialleistung wird maximal vom 15. Lebensmonat bis zum dritten Geburtstag gezahlt. Dabei darf das Kind nicht vor dem 1. August 2012 geboren sein. Das Betreuungsgeld wird unabhängig davon gezahlt, ob die Eltern erwerbstätig sind. Es wird bei Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Kinderzuschlag angerechnet. Väter und Mütter können Betreuungsgeld nicht parallel mit dem Elterngeld bekommen - nur nacheinander.

    300 000 neue Anträge

    Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes bezogen im ersten Quartal 2014 rund 146 000 Eltern von kleinen Kindern Betreuungsgeld. Dem Familienministerium zufolge liegen diese Zahlen über den Zahlen des letzten Quartals 2013 und sollen auch weiter steigen. Laut einer Umfrage der "Passauer Neuen Presse" liegen derzeit bundesweit 300 000 Anträge vor.

    Karlsruhe entscheidet

    Angesichts der Debatte über die Wirksamkeit des Betreuungsgeldes hat das Bundesfamilienministerium auf eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hingewiesen. Eine Sprecherin des Ministeriums sagte, die Karlsruher Richter würden über die Zukunft der Familienleistung entscheiden. Das SPD-regierte Hamburg hatte die Klage aufgrund von verfassungsrechtlichen Bedenken eingereicht. Allerdings ist laut Angaben des Verfassungsgerichtes erst frühestens 2015 mit einer Verhandlung zu rechnen.

    Studie vorab im Netz

    Für die Studie waren im Frühjahr 2013 die Eltern von 290 000 Kindern unter drei Jahren angeschrieben worden. Knapp 119 000 beantworteten dabei einen umfangreichen Fragenkatalog zu ihren Betreuungswünschen, differenziert nach den ersten drei Lebensjahren. Den Ergebnissen zufolge ist das Betreuungsgeld gerade für bildungsferne Eltern und für Zuwanderer-Familien ein materieller Anreiz, für ihr Kleinkind kein Angebot frühkindlicher Bildung in einer Kita oder bei einer Tagesmutter zu nutzen. Die Autoren haben die Studie nach der Debatte nun am späten Montagnachmittag vorab ins Internet gestellt. Dies teilten der Forschungsverbund des Deutschen Jugendinstituts und der Uni Dortmund mit.

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