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    Erkältung oder Allergie?

    Laufende Nase, tränende Augen, kratzender Hals: Haben Kinder solche Symptome, kann dahinter eine Erkältung oder eine Allergie stecken. Hier einige Tipps, wie Eltern die beiden möglichen Ursachen auseinanderhalten können.

    Foto: Scanrail - Fotol

    Erkältung:

    • beginnt in der Regel langsam
    • kann jederzeit auftreten, häuft sich aber in den Wintermonaten
    • dauert in der Regel nicht länger als zehn Tage
    • kann mit Fieber verbunden sein
    • Nasensekret ist nur zunächst eher wässrig, später eher dickflüssig und gelblich oder grünlich.

    Allergie:

    • beginnt meist plötzlich
    • macht sich immer zu einer bestimmten Zeit oder unter bestimmten Bedingungen bemerkbar - etwa wenn bestimmte Pflanzen zu blühen beginnen
    • kann über Wochen oder Monate dauern
    • ist meist mit juckenden, tränenden Augen verbunden, weil der Allergieauslöser eine Entzündung der Bindehaut verursachen kann
    • Nasensekret ist dünnflüssig und klar.

    Gewissheit bringt allerdings nur der Besuch beim Arzt. Bei der Diagnose können die Beobachtungen der Eltern eine große Hilfe sein. Denn neben Pollen gibt es viele weitere mögliche Auslöser. Dazu zählen Tierhaare, Hausstaubmilben, bestimmte Lebensmittel oder auch Schimmel. Hilfreich ist ein entsprechendes Allergietagebuch: Darin notieren Eltern am besten alle möglicherweise allergieauslösenden Stoffe, mit denen die Kinder Kontakt hatten oder die sie gegessen haben. Außerdem sollten sie festhalten, wenn sich die Symptome bessern oder verschlimmern.

    Vorsicht bei Nasensprays

    Bei Heuschnupfen sollte man nicht einfach zu einem Nasenspray gegen Erkältung greifen: Ein solches Mittel darf nicht länger als sieben Tage genutzt werden - die Allergiebeschwerden dauern aber in der Regel länger an. Darauf weist die Bundesapothekerkammer hin. Besser geeignet sind Nasensprays mit Antihistaminika oder Kortison. Eine ständig laufende Nase sollte man gerade in der Pollensaison nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn dahinter kann sich Heuschnupfen verbergen. Unbehandelt kann er sogar zu allergischem Asthma werden.

    App für Allergiker

    Die Techniker Krankenkasse (TK) hat eine Smartphone-App speziell für Menschen entwickelt, die unter Pollenallergie leiden. "Husteblume" bietet eine Vorhersage des Pollenflugs sowie der jeweiligen Pollenbelastung. Mittels GPS oder manueller Einstellung ist auch eine standortbezogene Auskunft möglich. Nachdem der Nutzer fünf Tage lang seine Allergiesymptome und eventuell eingenommene Medikamente erfasst hat, errechnet die App die Pollenanzahl in der Luft. Darüber hinaus prognostiziert sie, wie stark der eigene Körper darauf reagiert und wann sich etwa eine frühzeitige Einnahme von Medikamenten empfiehlt. "Dank der App können Allergiker rechtzeitig reagieren und die Symptome sowie den damit verbundenen Leistungsabfall vermeiden", erklärt die rheinland-pfälzische TK-Chefin Anneliese Bodemar. Die App bietet zudem die Möglichkeit, Symptome in einem Tagebuch zu dokumentieren. Dabei vergleicht die mobile Anwendung die persönlichen Beschwerden auch mit der Dichte bestimmter Pollen in der Luft. Die Behandlungshinweise entsprechen laut TK medizinischen Leitlinien. (Die App ist kostenfrei für Apple- und Android-Geräte.)

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